an unserem Haus (BJ 1960) wurde vom Vor-Vorbesitze vor ca. 25 Jahren ein Wintergarten 45 m² angebaut (links+rechts Mauer, Front große, Bodentiefe Fenster, Dachkonstruktion aus Holz), der als Wohnzimmer genutzt wird. Leider ist die Dachkonstruktion ziemlich verpfuscht:
- Original war ein Flachdach mit Teerpappe. Dieses war aber so schlecht am Haus angedichtet, dass es undicht war.
- Der nächste Besitzer hat eine Balkenkonstruktion aufnageln lassen und Betonpfannen draufgelegt - allerdings mit sehr geringer Neigung von vermutlich um 10 Grad. Außerdem hängt das Ding leicht durch.
Das bedeutet Stand heute: Sobald ein bisschen Wind ist oder es stärker Regnet, läuft die Suppe durch die Pfannen durch auf das alte Flachdach und von dort durch die Nagelstellen bzw. an der Hauswand runter ins Wohnzimmer ☹
Da wir keine Chance haben, auf 30 Grad Dachneigung zu kommen (da steht die alte Baugenehmigung im Weg und eine neue wird es kaum geben) hat unser Dachdecker folgendes vorgeschlagen:
1. Pfannen und Dachpappe runter
2. Neue doppelte Schweißbahn drauf und anständig ans Haus andichten. Bis hier hin soll das ganze damit Wasserdicht sein.
3. Holzkonstruktion wieder aufnageln (diesmal aber mit Abdichtung) und Dachpfannen wieder drauf als Wetterschutz.
Das Wasser läuft also quasi weiter durch die Pfannen durch, wird darunter aber abgefangen.
Meine Fragen an Euch:
1. Klingt das nach einem guten Plan? Kosten ca. 6000 €.
2. Optional her er eine Wärmedämmung angeboten, was ca. 3000 € mehr kostet. Lohnt sich das?
Zu 2: Der Raum ist ständig beheizt und gefühlt auch der größte Energiefresser im Haus (2 große Heizungen die immer auf "5" stehen; alle anderen Heizungen sind immer nur auf "3".
Herzlichen Dank,
Peter
