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  • 13242: Wärmedämmung: Decke 1.OG zum Dachboden hin teilweise öffnen?

Dach

Wärmedämmung: Decke 1.OG zum Dachboden hin teilweise öffnen?

Hallo!
Wir möchten den Dachboden unseres Hauses (1980, schwedische Holzständerbauweise, Satteldach, Grundfläche ca. 10x7 m, Innenhöhe Dachboden 170 cm) dämmen, um ihn als Lagerraum nutzen zu können. Bisher ist die Decke im 1. OGA gedämmt, das Dach selbst nicht. Ich würde jetzt einfach eine Schicht Dämmmaterial (max. 120 mm) mit Luftspalt zur Eindeckung hin und einer Folie zum Innenraum hin aufbringen und dann mit Rigips verkleiden. Den Anschluss der Folie und des Dämmmaterials an die Dämmung des Fußbodens und des Giebels (von außen nach innen: Holz - Dämmung - Folie - Holz) werde ich schon irgendwie hinkriegen.
So weit so gut. Nun hat meine Frau sich in den Kopf gesetzt, die Decke über dem mittleren von 3 Räumen im 1. OG (Flur inkl. Treppe) zu entfernen und so den Raum zum Dach hin zu öffnen. Dadurch würde die Isolierung der Decke in diesem Bereich entfallen. Eigentlich sprechen dafür nur optische Gründe (freiliegende Deckenbalken, besseres Raumgefühl). Ich habe Bedenken, ob ich mir diesen Luxus nicht teuer erkaufe, ganz abgesehen vom größeren Arbeitsaufwand:
1. Habe ich bei einer solchen Konstruktion mit unangenehmen Begleiterscheinungen zu rechnen (z.B. Kamineffekt, Hitzestau im 1. OG, Wärmeverluste etc.)?
2. Würde es viel bringen, die beiden so entstehenden separaten Dachbodenräume (links und rechts der offenen Mitte) mit einer gedämmten Wand vom offenen Bereich abzutrennen oder kann ich dank der dann vorhandenen neuen Dachdämmung darauf verzichten (wäre mir lieber)?
3. Momentan gibt es eine Dauerbelüftung des Dachbodens durch gegenüber liegende kleine Öffnungen. Muss ich die im Zuge der Dämmungsmaßnahmen schließen? Die machen doch dann keinen Sinn mehr. Ersatzweise sollte ich dann öfter mal übers Dachfenster lüften, nehme ich an?
Vielen Dank schon mal!
Raimund

Name:

  • Raimund König
  1. Dachboden öffnen

    Vorausgesetzt, Sie führen die neue Dämmung einschl. Luftdichtung/Dampfsperre korrekt aus, wird die Decke thermisch zur Innendecke.
    Die Dämmung kann dann dort ohne weiteres entfernt werden.
    Logischerweise heizen Sie nach Entfernung der Decke ein größeres Raumvolumen auf, d.h. Sie brauchen mehr Heizernergie.
    Je größer dieses Volumen, desto höher der Energieverbrauch, überlegen Sie, ob Wände direkt am Deckenloch, dieses nennenswert veringern.
    Die Zwangsbelüftungen Ihres ehemaligen Dachbodens müssen Sie
    verschliessen.

  2. Danke!

    Das lingt ja ganz positiv. Wenn sonst keiner mehr Einwände hat, mache ich mich demnächst mal an die Arbeit ;-)
    Gruß,
    Raimund

  3. Deckenöffnung zum Dach wegen besserer Belichtung

    In meinem Reihenhaus aus den 20erJahren mit Holzbalkendecke steht eine Satteldacherneuerung mit Wärmedämmung an. Dabei sollen auch die Dachfenster vergrößert werden.

    Der darunterliegende Raum wird als Wohnraum mit verglastem Balkon genutzt. Die Glasdecke des verglasten Balkons habe ich jetzt in einem Kasten aus Kanthölzern und Schaumglasschotter, abgedeckt durch OSBA-Platten gedämmt, weil sich an der einfach verglasten Scheibe trotz Heizung Kondensat sammelte, dass auf den Fussboden tropfte. Die Belichtung des dahinterliegenden größeren Wohnraums könnte trotz der Themopaneverglasung des jetzigen Erkers besser sein.

    Im Zuge der Dachsanierung würde ich gerne die Geschossdecke des Wohnzimmers im 1.OGA zum Dachgeschoss entfernen, um eine zusätzliche Belichtung durch die zu erneuernden größeren Dachfenster zu erzielen. Benötige ich einen Architekten bzw. was müßte ich beachten


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