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  • 12489: komplizierte Dachlandschaft und Aufsparrendämmung beim Altbau

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komplizierte Dachlandschaft und Aufsparrendämmung beim Altbau

Wir besitzen einen Altbau mit Walmdach. Auf drei der Walmseiten befinden sich Dachgauben, jeweils in Satteldachform. Das Dachgeschoss ist bis auf einen darüberliegenden Spitzboden ausgebaut, allerdings ohne jede Wärmedämmung oder Dampfsperre. Da das Dach neu eingedeckt werden muss, überlegen wir nun, welche Art Wärmedämmung wir VON AUßEN aufbringen können (von innen wollen wir nicht alles neu machen). Problem: bei der komplizierten Geometrie lässt sich für eine Zwischensparrendämmung die Dampfsperre wohl nicht sinnvoll und dicht von außen verlegen.

  • Ist Mineralwolle auch für sehr steile Dächer auf Dauer geeignet oder verliert sie ihre Form und rutscht mit der Zeit?
  • Wenn eine Dampfsperre nicht ordnungsgemäß ausgeführt wurde, kann es lokal zu einem starken Tauwasseranfall kommen. Was ist, wenn wir die Dampfsperre einfach weglassen und den Tauwasseranfall dadurch großflächig verteilen. Hält das eine hinterlüftete Dämmung aus?
  • Gibt es einen "Königsweg" für eine Aufsparrendämmung? Was ist bei unserem Dach am ehesten dafür zu empfehlen: PURA-Platten, Thermodach-Polystyrolelemente oder Mineralwolle?
  • Wie sieht es mit der Notwendigkeit einer Dampfbremse bei der Aufsparrendämmung aus?

Vielen Dank für Hilfe
Jörn Kreye

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  • Jörn Kreye
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  2. Ich habe sehr gute Erfahrungen

    mit der Aufsparrendämmung von Bauder gemacht. Sie kann auch ohne Schalung direkt auf den Sparren montiert werden (bei geeignetem Sparrenabstand), ist durch die Plattenform leicht zu verarbeiten, hat die Dampfsperre und die Unterdeckung gleich eingebaut (bei Einbau gleich regendicht) und besitzt sehr gute Dämmeigenschaften (keine Schwächung der Dämmebene durch Sparren, geringere Dämmstoffstärke möglich etc.).
    Das ganze hat nur zwei Haken: zum einen ist sie teurer als herkömmliche Dämmsysteme und zum anderen sind die Anschlüsse zu angrenzenden Bauteilen (Traufe, Ortgang etc.), insbesondere was die Winddichtigkeit angeht, um einiges komplizierter herzustellen.
    Schöne Grüße aus Bochum

  3. hmm

    Moin,
    bei komplizierten Dachlandschaften in Verbindung mit Aufsparrendämmungen klingelt es in meinen Ohren.
    @ Herrn Krause,
    nicht die Winddichtigkeit ist das Problem, es ist die Luftdichtigkeit.
    Die muß nämlich egal bei welchem Aufbau gewährleistet sein.
    Sie können Tauwasserausfall auch bei einer Aufsparrendämmung haben.
    Ein m. E. weiterer Nachteil der Aufsparrendämmungen ist der, daß kleine Gauben, die ja auch außenseitig mitgedämmt werden müssen, plötzlich größer werden. Bei nebeneinanderstehenden Gauben kann das schon mal zu echten Platzproblemen führen.
    Sie sollten sich einen Fachplaner holen. DER kann Ihnen vor Ort sagen, welches System für Ihr Dach das optimalste ist.
    Grüße
    stefan ibold


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