Ökologisches und biologisches Bauen

flachsdämmung, und was drumrum?

hallo
wir haben in unserem altbau von 1914 neue fichtenbalken (8x18 cm) eingezogen für die neue zwischendecke. obendrüber ist offenener dachboden, also gebälk und ziegel ohne jegliche dämmung oder folie. die zwischendecke soll begehbar sein, damit wir den boden nutzen können. zwischen die balken kommt heraflax und von unten dampfbremse. was sollten wir am besten oben auf die balken, und somit über die dämmung machen? von unten sollte rigips oder nut und federbretter aus holz.
bin für alle tips dankbar. eigentlich wollten wir msbplatten verwenden, oder auch OSBA. haben aber die befürchtung, dass es probleme mit kondenswasser geben könnte. oder ist diese befürchtung unbegründet?
gruss, bine

Name:

  • sabine krischak
  1. Von solchen Leichtgewichtdämmungen rate ich ab,

    da ihre Dämmwirkung gegenüber Massivbaustoffen grottenschlecht ist - die U-Werte haben nur Sinn bei direktem Kontakt warmer mit kalten Molekülen.
    Will sagen: Ihre Hand auf dem Dämmstoff und einer Metallplatte, beide Zimmertemperatur 20 Grad, fühlt sich auf der Metallplatte kälter, da mehr Handmoleküle ihre Wärme in den dichteren Stoff abgeben können. Über den Wärmedurchgang sagt das aber nichts, denn dieser findet vorwiegend über IR-Wärmestrahlung im Material statt.
    Insofern nutzt Ihnen eine Dämmung aus Holzplattenmehr,oder auch eine Sandschüttung im Zwischenbodenbereich. Weitere Details hierzu auf dem Link: http://www.konrad-fischer-info.de


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