Terrassenuntergrund erneuern: Sand, Splitt oder Schotter – Kosten & Anleitung?
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Terrassenuntergrund erneuern: Sand, Splitt oder Schotter – Kosten & Anleitung?

Hallo, ich habe auf meiner Terrasse alte Waschbetonplatten entfernt, da sie nicht mehr gut aussahen und ungleichmäßig verlegt wurden. Darunter befand sich Sand, sehr viel davon und tiefer als 1 m. Ich habe mehrere Angebote erstellen lassen, die alle sehr teuer waren und bin mir nicht sicher, was ich tun soll. Ich möchte neue Platten verlegen, 60x40x3, Naturstein. Mir wurde gesagt, dass der Sand abgetragen werden muss, ca. 20 cm, dann Schotter/Splitt zum auffüllen benutzt werden muss, um die Platten zu verlegen. Ein Angebot habe ich nun bekommen, bei dem mir gesagt wurde, dass der Splitt auf den Sand gekippt werden kann, was die ganze Sache wesentlich billiger und weniger mühsam machen würde.

Kann mir jemand erklären, ob letzteres möglich / zu empfehlen ist? Danke für die Hilfe!

  • Name:
  • Steohan
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Nach dem Entfernen alter Waschbetonplatten und dem Feststellen eines sehr tiefen Sanduntergrunds (tiefer als 1 m) auf Ihrer Terrasse, stellt sich die Frage nach dem geeigneten Untergrund für die Neuverlegung. Ich empfehle Ihnen, folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Sand: Sand allein ist als Terrassenuntergrund ungeeignet, da er sich leicht verschiebt und zu Unebenheiten führt.
    • Splitt: Splitt ist eine bessere Option als Sand, da er sich besser verdichtet und eine stabilere Grundlage bietet. Achten Sie auf eine Körnung von 2-5 mm oder 5-8 mm.
    • Schotter: Schotter (z.B. Frostschutzschicht) wird oft als unterste Schicht verwendet, um eine gute Drainage zu gewährleisten und Frostschäden vorzubeugen.

    Ein typischer Aufbau für einen Terrassenuntergrund könnte wie folgt aussehen:

    1. Tragschicht: Grober Schotter (ca. 20-30 cm), dient als Frostschutz und zur Stabilisierung.
    2. Filterschicht: Feinerer Schotter oder Kies (ca. 10 cm), verhindert das Einschwemmen von Sand in die Tragschicht.
    3. Splittbett: Splitt (ca. 3-5 cm), dient als Ausgleichsschicht für die Platten.

    Wichtig: Verdichten Sie jede Schicht sorgfältig mit einer Rüttelplatte.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Garten- und Landschaftsbauer beraten, um den optimalen Aufbau für Ihre spezifische Situation zu ermitteln. Berücksichtigen Sie dabei die Bodenbeschaffenheit und die zu erwartende Belastung der Terrasse.

    ? Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Splitt
    Splitt ist ein gebrochenes Gesteinsmaterial mit einer Körnung zwischen 2 und 32 mm. Er wird häufig als Unterbaumaterial im Garten- und Landschaftsbau verwendet.
    Verwandte Begriffe: Kies, Schotter, Sand
    Schotter
    Schotter ist ein grobes, gebrochenes Gesteinsmaterial mit einer Körnung über 32 mm. Er wird oft als Tragschicht im Straßen- und Wegebau eingesetzt.
    Verwandte Begriffe: Kies, Splitt, Frostschutzschicht
    Sand
    Sand ist ein feinkörniges, loses Sedimentgestein mit einer Korngröße zwischen 0,063 und 2 mm. Er besteht hauptsächlich aus Quarz.
    Verwandte Begriffe: Kies, Splitt, Lehm
    Frostschutzschicht
    Eine Frostschutzschicht ist eine Schicht aus grobem, wasserdurchlässigem Material, die unterhalb von Wegen, Plätzen oder Gebäuden eingebaut wird, um Frostschäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Schotter, Drainage, Geotextil
    Geotextil
    Ein Geotextil ist ein textiles Flächengebilde, das im Erd- und Grundbau eingesetzt wird, um verschiedene Funktionen zu erfüllen, wie z.B. Trennung, Filterung, Drainage und Bewehrung.
    Verwandte Begriffe: Vlies, Filtervlies, Trennlage
    Rüttelplatte
    Eine Rüttelplatte ist eine Baumaschine, die zur Verdichtung von Böden und Schüttgütern eingesetzt wird. Sie erzeugt Vibrationen, die das Material zusammenpressen.
    Verwandte Begriffe: Stampfer, Walze, Verdichtung
    Splittbett
    Das Splittbett ist eine Schicht aus Splitt, die als Unterlage für Pflastersteine oder Platten dient. Es dient dazu, Unebenheiten auszugleichen und eine gleichmäßige Lastverteilung zu gewährleisten.
    Verwandte Begriffe: Pflasterbett, Sandbett, Mörtelbett

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Körnung sollte der Splitt für das Splittbett haben?
      Ich empfehle eine Körnung von 2-5 mm oder 5-8 mm für das Splittbett. Diese Körnungen lassen sich gut verteilen und verdichten.
    2. Muss ich unter dem Schotter ein Geotextil verlegen?
      Ja, ich empfehle die Verwendung eines Geotextils unter dem Schotter, um zu verhindern, dass sich die Schichten vermischen und die Drainage beeinträchtigt wird.
    3. Wie dick sollte die Schotterschicht sein?
      Die Dicke der Schotterschicht hängt von der Bodenbeschaffenheit und der Frosttiefe ab. Ich empfehle eine Dicke von mindestens 20-30 cm.
    4. Kann ich auch Kies anstelle von Splitt verwenden?
      Kies kann als Filterschicht verwendet werden, ist aber für das Splittbett weniger geeignet, da er sich nicht so gut verdichten lässt wie Splitt.
    5. Wie verdichte ich die einzelnen Schichten richtig?
      Ich empfehle die Verwendung einer Rüttelplatte, um die einzelnen Schichten zu verdichten. Achten Sie darauf, die Rüttelplatte gleichmäßig über die Fläche zu führen.
    6. Was passiert, wenn ich die Schichten nicht richtig verdichte?
      Wenn die Schichten nicht richtig verdichtet werden, kann es zu Setzungen und Unebenheiten in der Terrasse kommen.
    7. Kann ich den alten Sand wiederverwenden?
      Ich rate davon ab, den alten Sand wiederzuverwenden, da er möglicherweise verunreinigt ist und nicht die erforderliche Stabilität bietet.
    8. Welche Platten sind für die Verlegung auf Splitt geeignet?
      Grundsätzlich sind alle Plattenarten für die Verlegung auf Splitt geeignet, solange der Untergrund ausreichend stabil ist. Natursteinplatten, Betonplatten und Keramikplatten sind gängige Optionen.

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  2. 🔴 Terrassenuntergrund: Billig bauen = Risiko für Frostschäden!

    nimm das billige
    und ärgere Dich dann in 2-3 Jahren ;)

    Der Unterbau muss frostsicher und tragfähig sein. Wenn der Kies das ist, ist alles gut. Nur wer soll dafür 5 Jahre garantieren?

  3. Terrassenbau: Sandschicht-Tiefe – Brauche ich Kies unter Naturstein?

    Verstehe die Antwort leider nicht ganz, welcher Kies?
    Die Sandschicht ist mindestens einen Meter tief, ich weiß nicht, wann und ob da irgendwann Kies kommt.
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    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI) Schutz

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    Terrassenuntergrund erneuern: Sand, Splitt oder Schotter?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die richtige Wahl des Terrassenuntergrunds beim Verlegen von Natursteinplatten. Eine zu tiefe Sandschicht kann problematisch sein. Billige Lösungen bergen das Risiko von Frostschäden. Ein frostsicherer und tragfähiger Unterbau ist entscheidend für die Langlebigkeit der Terrasse.

    🔴 Wichtiger Hinweis: Der Beitrag Terrassenuntergrund: Billig bauen = Risiko für Frostschäden! warnt davor, bei der Materialauswahl zu sparen, da dies langfristig zu Problemen führen kann. Ein ungeeigneter Unterbau kann Frostschäden verursachen und die gesamte Terrassenkonstruktion gefährden.

    ✅ Zusatzinfo: Die Tiefe der Sandschicht ist ein wichtiger Faktor. Im Beitrag Terrassenbau: Sandschicht-Tiefe – Brauche ich Kies unter Naturstein? wird die Frage aufgeworfen, ob unter der Sandschicht noch eine Kiesschicht erforderlich ist, um die Tragfähigkeit zu gewährleisten. Die richtige Schichtstärke und Materialauswahl sind entscheidend für einen stabilen Terrassenuntergrund.

    🔧 Handlungsempfehlung: Vor dem Verlegen neuer Platten sollte der Untergrund fachgerecht vorbereitet werden. Es ist ratsam, sich von einem Experten beraten zu lassen, um die optimale Lösung für die individuellen Gegebenheiten zu finden. Achten Sie auf einen frostsicheren und tragfähigen Unterbau, um langfristig Freude an Ihrer Terrasse zu haben.

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