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Außenwände und Fassaden

Lücke zwischen Doppelhaushälften problematisch?

Hallo zusammen,

die Außenwände unseres Fertighauses (Doppelhaushälfte) wurden kürzlich gestellt. Hierbei ist mir aufgefallen, dass die Lücke zwischen unserer und der Wand des Nachbarhauses vorne ca. 2 Finger breit ist. Die Putzer waren schon da und es wurde schon eine Art Abschlussleiste aus Kunststoff angebracht. Trotzdem ist diese Lücke da (s. Foto).

Der Dachanschluss sieht für mich sauber aus. Hier laufen noch Restarbeiten.

Meine Frage: Nehmen wir an, der Dachanschluss ist sauber, ist die Lücke zwischen den Wänden ein Problem? Kommt hier irgendwann ggf. Feuchtigkeit rein?

Danke schön mal für die Antworten. Bin übrigens ziemlicher Laie.

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.

Name:

  • Ingmar
  1. Die Lücke ist ein Problem

    Und zwar wegen Ungeziefer und Brandschutz. Die Lücke sollte mit unbrennbarem Material verschlossen sein das möglichtst weit, aber mindestens 20 cm hineingeschoben wird, auch in der Dachschräge weil solche Spalten im Brandfall eine Kaminwirkung haben. Wenn man es ganz gut machen will, werden alle Außenanschlüsse mit Brandschutzpaste verspachtelt (Schäumt im Brandfall auf) um dann mit einem Metallwinkel alle Anschlüsse abzudecken. Ich hoffe, der Spalt setzt sich nicht bis zum Fundament fort.

    Name:

    • Klaus Kirschner
  2. Danke, aber ich muss weiterfragen

    Danke. Das mit dem Brandschutzmaterial verstehe ich, aber nicht das mit den Außenanschlüssen. Zur Nachbarwand haben wir keine Außenanschlüsse. Die Wand selbst ist feuerschützend inkl. der dort verwendeten Steckdosen etc.

    Wie wird die Lücke idealerweise verschlossen? Kommen da Bleche drauf?

    Name:

    • Ingmar
  3. Anschluß bedeutet: Material berührt Nachbarhaus

    Das Material füllt den Spalt und wird so an beide Häuser "angeschlossen" Der Spalt wird dann mit Blech o.Ä. abgedeckt, Steckdosen sind nicht gemeint.

    Name:

    • Klaus Kirschner
  4. Das Nachbarhaus, wie alt ist es? ...

    ... ? Auf dem Foto sieht die Fassade auf der rechten Bildseite deutlich älter aus als der verputzte Teil auf der linken Bildseite. Ich frage deshalb, da es sich um eine gemeinsame Fuge der beiden Hälften handelt. Wenn unklar ist, wann die zweite Gebäudehälfte errichtet wird sind in der Regel temporäre Außenwandkonstruktionen anzutreffen. Diese werden dann entsprechend zugunsten einer neuen, gemeinsamen Fugengestaltung zurückgebaut sobald die zweite Hälfte hergestellt wird..

  5. Ist doch sicherlich Quatsch!

    Wegen dem Brandschutz werden Sie sicherlich nichts machen müssen, da die Bauteile als solches das eigentlich hergeben müssten. Dies sollten Sie vielleicht prüfen, dahingehend weiter nichts.

    Wobei es natürlich besser ist, wenn die Gebäudetrennfuge komplett verfüllt ist.

    Auch kann die Fuge natürlich nicht offen bleiben. Das gibt eine Mäuse- und Ungezieferrennbahn. Sodann kann natürlich auch Feuchtigkeit in die Fuge gelangen.

    Reden Sie mit dem Nachbar und schließen Sie die Fuge fachgerecht. So ist das doch kein Zustand.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  6. Ok Brandschutz

    Also wie gesagt, bin kein Experte (müsste mich vielleicht auch mehr mit den Details beschäftigen), aber wir haben definitiv eine Brandschutzwand auf unserer Seite inkl. Brandschutz-Steckdosen etc. innen. Und ich denke mal, dass das Vorschrift ist und somit bei unserem Nachbarn auch zum Einsatz kommt.

    Lassen Sie meinen Nachbarn nicht hören, dass das Haus älter aussieht, das ist 8 Wochen vorher gebaut worden :) Der Klinker lässt es wohl älter wirken.

    OK ich gebe unserer Baufirma nochmal etwas nachhaltiger mit, dass das zugemacht werden muss und zwar nicht zwingend mit Brandschutz-Materialeien. Soweit ich weiß muss der 2. (in dem Fall wir) für den Hausübergang sorgen und wir haben es auch im Leistungsumfang berücksichtigt. Dann sollte das schon ordentlich sein. Die hätten ja auch das Haus näher heranbauen können. Auf der Rückseite passt nämlich fast nichts zwischen die beiden Gebäude.

    Klasse Hilfe bisher und Danke schonmal.

  7. Nachbarhaus

    Das Nachbarhaus ist also 8 Wochen vorher fertig geworden. Ist die Planung denn vom gleichen Planer zusammen für beide Hälften erstellt worden?

  8. Nein

    Unterschiedliche Firmen wurden beauftragt. Wir müssen aber für die Hausübergänge sorgen

  9. Schnittstellenproblem

    Verstehe ich das nun richtig, das beide Architekten jeweils nur bis zur Oberfläche der Außenwand planen und nicht für die Fuge selbst verantwortlich sind?

    Das Sie (bzw. irgendjemand in ihrem Auftrag) für die Übergänge sorgen müssen ist klar, doch da Sie ja wie Sie selbst sagen Laie sind: wer macht das?

  10. Wir

    Unsere Baufirma. Wen wir das beauftragen, erwarte ich eine vernünftige Lösung und nicht irgendwas

  11. Baufirma

    Da sie ansonsten keine Verfehlungen seitens ihrer Baufirma anführen gehe ich mal davon aus, dass zwischen Ihnen ein intaktes Vertrauensverhältnis besteht und die Firma grundsätzlich ein qualitativ akzeptables Ergebnis abliefert bzw. bisher abgeliefert hat. Lobenswert!

    Das Gute daran ist, dass Sie dieses Fugenproblem entsprechend auch mit der Firma durchgehen können wenn Sie es ohnehin schon im Leistungsumfang haben. Die sind näher dran als man es in einem Forum je sein könnte.


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