Außenwände und Fassaden

Blog: Fassadendämmung

Da ich seit fast 20 Jahren in der Baubranche bin, kenne ich die Vorteile einer Fassadendämmung mittels eines WDVSA sehr gut:

  • deutliche Reduzierung des Energieverbrauchs
  • Verbesserung des Komforts
  • Entlastung der Umwelt
  • Reduzierung der Betriebskosten
  • vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten
  • Amortisation des Invests nach wenigen Jahren
  • Wertsteigerung der Immobilie

Es ist für mich völlig unverständlich, dass es auch nach der neuesten EnEVA immer noch zulässig ist, Gebäude lediglich zu streichen ohne eine Wärmedämmung aufzubringen.
Gerade in der letzten Zeit sieht man in Berlin im derzeitigen "Renovierungsboom" viele Sanierungen, bei denen es offensichtlich nur um Kosmetik geht und die Chance der Verbesserung des energetischen Standards für viele Jahre vertan ist.
Denn ... wer stellt schon nach nur 5 Jahren wieder ein Gerüst, um die Fassade zu dämmen.

  1. EnEV-Träumer!

    Bringen Sie den Nachweis über die Verbesserung des energetischen Standards eines Hauses!
    Die, die ihr streichen lassen haben sicher aus der EnEVA den § 24 Ausnahmen und den § 25 Befreiungen herangezogen und haben verstanden,
    dass es keine Wirtschaftlichkeit gibt mit dieser WDVSA-Maßnahme.
    Also weiter träumen oder Ihre
    großmundigen werberischen Punkte beweisen!

  2. gehe mal bier und chips holen

    Sehr geehrter Herr Jaskulski,
    der Beitragseröffner schreibt vielleicht wirklich einen Werbebeitrag.
    Ihre Aufforderung an ihn, seine Behauptungen zu behaupten ist schon ein Stück weg frech, da gerade SIE es sind, der bislang jeden Beweis schuldig geblieben ist.
    MfG
    stefan ibold

  3. Der Sinn von WDVS

    Der Nachweis über die Verbesserung des energetischen Zustandes eines Gebäudes durch Anbringen eines WDVSA ist bereits tausend- oder hunderttausendfach erbracht und allgemein bekannt.
    Eine Reduzierung des Verbrauchs an Heizenergie um 20 - 30 % ist leicht zu erreichen.
    Vielleicht hat mein Beitrag etwas schwärmerisch geklungen. Das liegt vielleicht daran, dass ich seit 30 Jahren in Häusern wohne, die mit 10-20 cm Styropor gedämmt sind.
    Mein Beitrag ist kein Werbebeitrag...ich bekomme kein Geld von der Industrie oder sonst jemandem. Es ist wirklich nur meine persönliche Meinung.
    Viele Grüße

  4. "Bier saufen und Chips fressen",

    da kann man auch keine andere Antwort erwarten, nich Herr Ibold!
    Herr Ibold, nich "seine Behauptungen zu behaupten",
    dass "wäre wirklich frech",
    beweisen schrieb ich!!!
    Also noch paar Pullen und paar Tüten,
    die Menschen sollten sich vor Ihnen hüten!
    Dämmbaustil oder Baumeisterkunst?
    Jeder darf sich noch entscheiden!

  5. Gebrauchhinweis:

    das Ernstnehmen der Meinungen des Herrn J. geschieht auf eigene Verantwortung und es wird dringend empfohlen, sich in der Vielzahl der bisherigen Diskussionen mit den Gegenargumenten vertraut zu machen.
    P.S. Im Übrigen bin ich der Meinung, dass J. ausgeschlossen werden sollte (frei nach Cato,234-149 v.Chr.)

  6. Nicht ausschließen ...

    ... sonst haben wir hier überhaupt keinen Spaß mehr. Die meisten Diskussionen über das für und wieder von WDVSA leben doch von den originellen Beiträgen des Herrn Jaskulski. Das der Informationsgehalt dabei gegen Null tendiert muss man in Kauf nehmen.

  7. Ich verstehe...

    die Hetze gegen Herrn J. nicht. Er hat doch recht. Man sollte nicht alles blind zudämmen, ohne wirklich ehrlich zu rechnen. Und wenn ich schon Styropor höre oder lese wird mir schlecht. Ich bin ernsthaft am überlegen, den Sachverständigen für Gebäudedämmung zu machen, denn das ist der Markt der Zukunft.Da sind Schäden in den nächsten Jahren zu erwarten, die die Investitionen um ein Vielfaches übersteigen werden.
    Um die Algenbildung an WDVSA zu reduzieren, wollen jetzt Hersteller tatsächlich das WDVS heizen !! Das ist doch Irrsinn!
    Also, erst überlegen und dann hetzen.

  8. Interessant ...

    ... können Sie den Namen des Herstellers nennen? Würde mich wirklich interessieren.

  9. Fassadendämmung

    WDVSA zu heizen ist ja wirklich Schwachsinn...meist entstehen Algen aber nicht durch das Prinzip des WDVS, sondern durch minderwertiges Material. Häufig werden Kunststoffputze verwendet, die deutlich anfälliger sind als mineralische Putze.
    Da Kunststoffputze meist in dünneren Schichten aufgebracht werden, sind sie günstiger und daher leider beliebt.
    Oft werden dann die Nachteile der Dünnschicht-systeme allen Systemen angehängt: Dampfdichtheit, entstehen von Druckstellen z.B. durch Fahrräder und auch Risse durch zu schwach dimensionierte Gewebe.

  10. Die Entstehung der Algen

    liegt am verschobenen Taupunkt. Über Nacht bildet sich am kalten WDVSA (drum ist es bei Wärmebildaufnahmen so schön blau) Tauwasser, was bei einem massiven Mauerwerk, das Wärme aufnimmt und wieder abstrahlen kann, nicht passiert. Deshalb sind die Oberflächen der WDVS auch im Winter gefroren. Aber das wissen eh alle besser. -
    Der Link:Link:http://baufuesi...strom-beheizte-wdvs/

  11. Danke, Herr Eggelsberger...

    ...Sachverständiger für Gebäudedämmung ist eine gute Idee.
    Aber die Leute brauchen doch nur einen Spaziergang wagen und sich die
    "schönen" schmuddeligen, veralgten, gerissenen Fassaden anschauen.
    Wer sich dann noch für den Unsinn entscheidet ist selber Schuld!
    Mein Buch "Dämmbaustil oder Baumeisterkunst?" enthält soviel
    Informationsgehalt, dass die Menschen nachdenken, anfangen zu rechnen
    und umdenken.

  12. "Freunde vernehmet die Geschichte"

    ER,@ Jaskulski ist wieder da!
    Und ich befürchtete schon das Schlimmste.
    Scheinbar brauchte Er die Auszeit um die vielen bestellten Bücher zu verpacken und zu versenden, die Durch Seine Fachbeiträge geordert wurden. Jetzt gehts ja wieder los!
    @ Autenrieth
    Was soll denn diese schwachsinnige Verpflichtungsarie, daß der Hausbesitzer Sein Haus nicht kosmetisch und wetterschützend mit Anstrichsystemen beschichten darf und zur Dämmung gezwungen werden solte? Wir sind doch nimmer bei Adolf Nazi und Sie nicht der Blockwart ! Wenn der Hausbesitzer das Geld für ein WDVSA nicht hat oder vielleicht ca. 70 Jahre alt ist, keine Nachkommen hat, wieso soll der Eigner dann z.B. für seine 250 qm Fassadenfläche nebst Fenster etc. vielleicht 40000.-€ ausgeben? Allein um die Heizkosteneinsparung über die Jahre auf Null zu fahren, müßte der Mann ja zum Greise werden.
    Wenn Er wirtschaftlich denkt,was ja hoffentlich nicht Ihrem Verbot zum Opfer fällt und noch erlaubt ist, dann läßt Er die Altfassade malerteechnisch und optisch überarbeiten und das wollen Sie verbieten? Wieviel muß ich denn trinken um Sie zu verstehen?
    Wenn Sie mir nun noch die absolut sichere Methode zur Verhinderung organischer Kontamination verraten, ohne konstruktive Baumassnahmen, dann schlage ich sie für den Nobelpreis vor .dann

  13. ahja

    Sehr geehrter Herr Eggelsberger,
    ich kann den gesamten Ausführungen nur insofern zustimmen, als dass tatsächlich gerechnet wird. Sicherlich auch im Rahmen der/einer Wirtschaftslichkeitsrechnung, individuell auf das Gebäude in Kombination mit dem eigentümer abgestimmt.
    Was aber nicht zustimmbar ist, ist der gesamte Bereich, in dem unser Herr Maurermeister sämtliche Dämmstoffe ablehnt und deren Wirkung schlicht bestreitet.
    Auch wenn es ein optisch vielleicht unangenehmer Anblick ist, so zeigt eine Vergrünung einer Fassade, dass
    a) ihr die Wärme aus dem Gebäude fehlt, um schnell abzutrocknen, was im Umkehrschluss die Wirkung der Wärmedämmung beweist
    b) die Umweltverschmutzung in der Luft erheblich reduziert wurde, so dass sich überhaupt wieder ein Wachstum einstellt.
    Selbst Ziegeldächer, die jahrzehnte lang keinerlei Veralgung und Bewuchs zeigten, werden plötzlich grün, ohne dass im Gebäudeinneren etwas verändert wurde.
    @ Jaskulski,
    da kann man mal sehen, wie verwirrt ein Leser wird, wenn er Ihr verwirrtes Geschreibsel liest und zu verstehen versucht.
    Es muss selbstverständlich richtig lauten: "hre Aufforderung an ihn, seine Behauptungen zu BEWEISEN ist schon ein Stück weg frech, da gerade SIE es sind, der bislang jeden Beweis schuldig geblieben ist."
    Danke trotzdem für Ihren Hinweis.
    Trotzdem haben Sie es ja offensichtlich richtig verstanden, der Beweis von Ihnen bleibt allerdings nach wie vor aus.
    Irgendwie könnte man auf die Idee kommen, Sie mit den Linken zu vergleichen. In der Opposition kann so herrliche Parteitagsbeschlüsse verfassen, aber wehe man käme in die Verantwortung. Dann müsste man nämlich Farbe bekennen. Ihnen wie den Linken bleibt dieses Schicksal hoffentlich erspart.
    MfG
    stefan ibold

  14. Da habe ich ja was losgetreten...

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich mit meinen Ausführungen solch heftige Reaktionen auslöse.
    Wie gesagt, der Beweis der Energieeinsparung eines WDVSA ist bereits unzählige Male erbracht und leicht nachrechen- und vollziehbar. Von daher sehe ich mich in keinerlei Verpflichtung hier etwas allgemein bekanntes nachzuweisen.
    Zu Herrn gütachter-schwarzmeiers Außerungen sage ich besser nichts. Der verfasste Text spricht für sich...

  15. ...

    @Eggelsberger: Sie sollte mal das Buch lesen....
    Danach wird Ihnen jegliche Zustimmung etwas schwerer fallen...

  16. @ Furch

    Ich bilde mir meine Meinung selber. Wird jetzt jeder Gegner eines WDVSA an die Wand, äh Pranger gestellt?
    @ Ibold:
    Zitat:"a) ihr die Wärme aus dem Gebäude fehlt, um schnell abzutrocknen, was im Umkehrschluss die Wirkung der Wärmedämmung beweist
    b) die Umweltverschmutzung in der Luft erheblich reduziert wurde, so dass sich überhaupt wieder ein Wachstum einstellt."
    Lesen Sie, was Sie da schreiben??
    zu a) ein nasser Pullover ist NICHT warm. Wenn es nicht trocknet, ist es nass!
    zu b) Dann müssen wir aufpassen, dass wir das Zeug so schnell wie möglich abreissen, denn in 10 Jahren sind es geschützte Biotope!

  17. @Eggelsberger

    Ad a) Sie haben das Prinzip nicht verstanden. Es geht weder um einen nassen Pullover noch um eine nasse WDVSA. Der von innen nach außen diffundierende Wasserdampf kondensiert in der kältesten Ebene der Wand, das ist die Außenseite, also die Oberfläche. In der Dämmschicht selbst kann auf Grund der Dämmwirkung bei bestehender Diffusion kein Tauwasser ausfallen. Es darf nur nicht zu viel Wasserdampf anfallen, wie es im Einzelfall bei schlecht oder gar nicht belüfteten Feuchträumen vorkommen kann. In dieser Hinsicht ist m.E. eine innenliegende dampfbremsende oder evtl. -sperrende Schicht, wie sie bei Holzrahmenwänden üblich ist, einfach sicherer.
    Ad b) Sie haben vergessen, zu fordern, alle Dächer abzudecken, damit darauf keine Biotope entstehen können, *lol!

  18. Meinung bilden...

    @Eggelsberger: Dafür war der Hinweis auf sein Buch gedacht.
    Das wahrscheinliche Resultat habe ich nur vorweggenommen.
    PS: auch ich würde nicht jedes Haus hirnlos aussen mit Polystyrol (o.ä.) zudämmen, vor allem wenn eine sehenswerte Fassade etc vorhanden ist....allerdings wohne ich in einem gutgedämmten Haus und weiß das angenehme Wohnen und die niedrigen Energiekosten zu schätzen...und Schimmel, Algen etc suchen Sie bei mir vergebens...

  19. Mein Beitrag zur Diskussion ...

    ... wären folgende Thesen (die Reihenfolge hat nichts mit der Wichtigkeit zu tun).
    1. Das Buch von Herr Jaskulski verkauft sich schlecht. Deswegen wird hier Werbung gemacht bis es schon peinlich wird. Seine Meinungsmache soll den Umsatz ankurbeln, eigene kommerzielle Gründe stehen im Vordergrund.
    2. In meinem Blog wird Werbung geschaltet (Google AdSense), in sofern habe auch ich ein kommerzielles Interesse hier zu schreiben was aber noch lange kein Grund für mich ist Blödsinn zu verzapfen. Aber klicken Sie den Blog ruhig an. Das kostet Sie nichts (im Gegensatz zum literarischen Erguss eines Herrn Jaskuski) und beissen tut es auch nicht.
    3. Mineralische Armierungen und Oberputze sind nicht besser als organische (kunstharzgebundene) Systeme, ganz im Gegenteil.
    4. Kein WDVSA Hersteller hat eine Putzheizung o.ä. zum Patent angemeldet. Jedenfalls wurde mir auf meine Rückfrage hier keiner genannt. Eigenen Recherchen haben ergeben, das ein Folienhersteller (z.B. Dampfsperren), die Fa. Dörken, so ein Patent angemeldet hat.
    5. Ich kenne kein WDVS das "abgesoffen" wäre weil die Diffusionswerte des Aufbaues zu schlecht waren.
    6. Ich kenne genug WDVS die abgesoffen sind wegen Verarbeitungsmängel. Pfusch gibt es aber auch im Massivhausbau.
    7. Die Kostenrechnung über 80 Jahre in der behauptet wird was ein WDVS kostet über diesen Zeitraum ist natürlich absolut seriös und korrekt gerechnet. Die WDVS Fassade eines Einfamilienhaus mit ca. 250 m² Fläche würde demnach über 80 Jahre gerechnet 328512,50 € kosten. Bitte sagen Sie das allen Hausbesitzern damit diese ihre ruinierten Bruchbuden rechtzeitig abreissen. Mit einem WDVS geht der brave Hausherr schneller pleite als mit griechischen Staatsanleihen.
    8. Wenn die Berechnung also tatsächlich stimmt, fallen jedes Jahr etwa 16,43 € an Unterhaltskosten pro m² Fassadenfläche rechnerisch an. Damit können Sie momentan eine Fassade komplett streichen (o.k. wenn es vernünftig gemacht wird dann kostet es vielleicht 20,- €). Das würde also bedeuten das in 5 Jahren die Fassade 4 mal renoviert wird. Erkennt jetzt jeder die Genialität der WDVS Hersteller die ja selbstverständlich auch an den benötigten Farben verdienen? Falls Sie bisher dachten, die Computerindustrie um Firmen wie Microsoft oder Apple streicht wahnsinnige Gewinne ein - vergessen Sie es. Kaufen Sie die Aktien der Farbhersteller so lange sie noch welche bekommen!
    9. Schönen Abend noch, denken Sie an meinen Blog. Ach, und seien Sie vorsichtig. Ich könnte mich irren, ich bin nur ein Handwerksmeister mit Hauptschulabschluss. Manchen Leuten wie den hier zitierten hochgelehrten Ingenieuren, Doktoren und Professoren passiert so etwas nie.
    Gruß aus Harburg

  20. Auf die Fa. Dörken

    habe ich in Beitrag 10 bereits hingewiesen.

  21. In ihrem Beitrag #7

    schreiben Sie:
    "Um die Algenbildung an WDVSA zu reduzieren, wollen jetzt Hersteller tatsächlich das WDVS heizen".
    Was so nicht stimmt. Erstens kommt das Patent nicht von einem WDVS Hersteller, zweitens kann ich mir nicht vorstellen das jemand das will. Vorstellen kann ich mir aber, das es unter Umständen nötig ist. Genauso wie Dachrinnen oder Wasserleitungen geheizt werden.

  22. sehr geehrter herr eggelsberger,

    a) wann und weshalb "säuft eine Fassade mit einem WDVSA ab?"
    b) Weshalb bilden sich bei einigen Fassaden mit WDVS auf der AUSSENSEITE (und nur dort!!) Algen bzw. Moose?
    Mich dünkt, dass Sie das System, Prinzip und/oder die Wirkungsweise eines Wärmedämmstoffs nicht wirklich verinnerlicht haben.
    Und ebensowenig die Problematik Diffusion, Konvektion und/oder Sorption.
    Haben Sie sich einmal Gedanken darüber gemacht, warum bei WDVS, bei denen die Befestiger noch aus durchgehend aus Metallen bestehen, immer dort keine Algenbildung vorhanden ist, wo die Befestiger angeordnet sind?
    Kennen Sie Wärmebrücken?
    Ich bin am Montag wieder am PC und hoffe auf Antworten von Ihnen. Zeit genug sollte Ihnen damit gegeben sein.
    MfG
    stefan ibold

  23. Das ist doch wieder typisch,

    wenn Sie so klug, belesen und was weiß ich sind, dann klären Sie mich doch auf und stellen keine blöden Fragen oder stellen mich als blöd hin. Überzeugen Sie mich! Erklären SIE mir doch, warum ein WDVSA absäuft oder nicht, ich bin nur der ungläubige Thomas (Martin). Ich habe schon abgesoffene WDVS gesehen und wenn man den Verarbeiter fragt, erntet man nur Schulterzucken. Moos und Algen Außen? Ist doch klar, zwischen Wand und WDVS lässt der Schimmel keinen Platz für Grünzeug. -
    Solange die Fehler bei der Verarbeitung und im System nicht ausgemerzt sind und alles wild zugemüllt wird, ist jeder Bauherr ein Versuchskaninchen im Namen der Co2-Verringerung und der Gewinnoptimierung der Dämmhersteller und Verarbeiter und das kann keiner bestreiten. -
    Sicher gibt es auch gute Verarbeiter, aber momentan sind die die Ausnahme. -
    Ich will doch nur erreichen, dass man mit offenen Augen und Ohren durch die Welt rennt und nicht alles glaubt, was einem so schön verkauft wird. -
    Auch Planer sind in der Pflicht. Bei einem Neubau ist es rel. einfach ein WDVS nach modernen und auch ökologischen Gesichtspunkten zu verwenden, spricht ja auch nichts dagegen. Aber in der Sanierung kanns halt nicht jeder. Ich kanns nicht und andere auch nicht. Der Unterschied ist, die anderen machens trotzdem. -
    Also bitte immer weiter feste druff, ich kann das ab.

  24. hmm

    @Eggelsberger: Wie muss ich mir denn ein abgesoffenes WDVSA vorstellen? Ich kenne das Problem nicht, weder bei mir oder meinem Bruder säuft was, Algen gibts keine und Schimmel zwischen Wand und Dämmung auch nicht ....
    Wo sehen Sie das Problem bei der Dämmung eines normalen Altbaues?

  25. @ Herrn Furch

    Nochmal, das Problem sind die Verarbeitung bzw. Verarbeiter und die teilweise schlechten "Energieberater", die schnelles und vermeintlich einfaches Geld machen wollen. Viele könnens einfach nicht und machen mehr kaputt als sie richten. Dann wird aus dem Sparen wollen ganz schnell Trockenheizen und Schimmelbeseitigung. Das Problem ist, dass ganz selten ein Gesamtkonzept erstellt wird. Der Maler von Nebenan macht so'n Styropor drauf, der freundliche Nachbar mit Gewerbe "Bautenschutz" bringt neue Fenster usw.. Das alles ist entstanden durch die blinde, staatlich verordnete Dämmwut. Teilweise wird nicht mal gerechnet, liest man ja auch in verschiedenen Fragen von Forumsteilnehmern. Dagegen will ich angehen: Dämmen, koste es was es wolle kann auf gar keinen Fall der richtige Weg sein. Ich glaube kaum, dass es einen Energieberater gibt, der auch mal ehrlich zugeben würde, dass sich ein WDVSA mit allen anderen Änderungen an Fenstern, Heizung, Dachdämmung, Lüftungskonzept und was vielleicht sonst noch gemacht werden muss, dass das Gesamtsystem funktioniert, sich NICHT in 10 Jahren rechnet, sich gar nicht rechnen kann. Von den oft katastrophalen optischen Auswirkungen will ich gar nicht reden.

  26. @ Egelsberger

    Hier lese ich bekannte Ansichten einer verschwindend kleinen Minderheit, die bundesweit für immer an der 3 %-Klausel scheitern würde und dennoch weiter blökt, aus welchen Gründen auch immer.
    Wenn also mal angenommen 97 % für Dämmung sind und diese 3 % sind dagegen, dann sind in den Augen dieser Minderheeit diese 97 % total verblödet und sämtliche Baufachleute dieser Klientel auch.
    Der Mann will sich wohl auf Kosten einer Streitdiskussion hier ins Rampenlich rücken und sich geschäftlich poulär machend wirtschaftlichen Erfolg sichern.
    Lasst Ihn posten ohne darauf einzugehen und Er hört mangels Reibung, derer Er bedarf von selber auf.

  27. @ Herr Eggelsberger

    Natürlich haben Sie in manchen Dingen recht. So wird leider oft ein Gesamtkonzept vernachlässigt oder ein WDVSA schlecht verarbeitet. Allerdings sind die vielen polemischen Äußerungen in so einem Forum auch nicht hilfreich. Stellen Sie sich vor, ein Autofahrer baut einen Unfall weil er zu spät gebremst hat und anschließend wird die gesamte Autpindustrie bezichtigt, aus Gründen der Profitmaximierung nur noch schlechte Bremsen einzubauen. Wird man da der Autoindustrie gerecht?
    Genauso wird aber hier die Dämstoffindustrie in Sippenhaft genommen. Pauschale Verurteilung gehören anscheinend schon zum guten Ton von Jaskulski und Co. Differenzierte Argumente hört man so gut wie nie. Letztendlich sitzen wir aber alle in einem Boot. Ohne effiziente und bezahlbare Dämmstoffe, deren vernünftige Verarbeitung und damit einer vorausgehenden fachlich korrekten Planung werden wir weiterhin in Abhängigkeit der erdölförderneden Staaten bleiben. Die Kosten werden vor allem unsere Kinder und Enkel bezahlen. Vom Klimaschutz ganz zu schweigen.
    Sie liegen zwar nicht ganz in meinem Gebiet, aber wenn Sie wollen besuche ich Sie gerne mal. Behiezte Behausung und Kaffee gehen auf Ihre Rechnung, die Butterbrezen bringe ich mit. Die Infos gibt es natürlich gratis und unverbindlich. Gilt natürlich auch für alle Anderen im südbayerischen Raum.

  28. @ Schwarzmeier

    Leute, fresst Schei..e, Milliarden Fliegen können nicht irren !!
    @ Köster
    Gegen einen Erfahrungsaustausch habe ich nie was ein zu wenden. Solange Sie nicht glauben, hier als Missionar auftreten zu müssen, der mich auf den rechten Weg bringen will.

  29. Warum

    lasst Ihr Euch immer wieder auf die "Argumentation" des Herrn Maurermeisters ein? Er gibt vor, dass hier über 1) "rechnet sich nicht" und 2) "säuft ab und zerstört das Gebäude" diskutiert wird und alle springen in diese Richtung.
    Nur mal als dummer Laie:
    "Abgesoffene Dämmung": schöner plakativer Begriff, kann sich jeder Laie vorstellen was immer er will, gibt es sicher, hat es früher viel öfter gegeben, die Verarbeiter scheinen gelernt zu haben. J. verallgemeinert solche Fälle als "das große, dieses Land ruinierende Problem", aber niemand, der auch nur halbwegs ernst genommen werden will, wird dafür prinzipielle bauphysikalische Fehler verantwortlich machen. Wo genau die Verarbeitungsrichtlien nicht eingehalten wurden kann Herr J. als Maurermeister nicht unbedingt beurteilen. Er wird auch keinen Zement nehmen, wenn die Steine mit Kleber verbunden werden sollen. Die Ausführung muss sorgfältig sein, und ob schwarzes Schaf oder "nur" nicht aufgepasst, Fehler können dabei passieren, aber s.o., es werden immer weniger (ich glaube fast, weil die 'ich weiß und kann alles ohne Fortbildung'-Meister von nebenan auch Nachfolger bekommen). Darauf und auf kompetente Bauleitung vertraue ich einfach mal.
    Es soll ja auch Maurer geben, die die Dichtigkeit ihrer Fugen klassischen Mauerwerks vom Putzer herstellen lassen oder bei denen rechte Winkel 80-100 ° haben.
    "Rechnet sich nicht": Na und? Es rechnet sich auch nicht, S-Klasse statt Polo zu fahren (oder Bahn 1. Statt 2. Klasse), aber wenn jemand der Komfortgewinn den Preis wert ist... Und dieser Komfort ist da, Erfahrungen mit Altbauten von 18xx, 1920, 1950, alle ohne Dämmung und Altbau 1800 mit Dämmung reichen mir dafür.
    Wenn ich sehe, dass meine Erdgasrechnung die Hälfte der Vorbesitzer beträgt, wird das nicht nur am Nutzerverhalten liegen. Mag sein, dass sich das Ganze über die Jahre nicht +/-0 rechnet, aber mir persönlich sind geringere laufende Kosten und der genannte, meinetwegen sogar nur gefühlte Komfortgewinn wichtiger als ein "gesparter" Betrag X, den sich real niemand für spätere Heizungsrechnungen aufs Konto legen wird. Insbesondere bei den unkalkulierbaren Energiepreisen.
    P.S. Meine Anregung auf Ausschluss des Maurermeisters bezog sich auf seinen Beitrag "saufen und fressen", sowas macht's Vieh und es gibt genug Foren, da werden solche und ähnliche Wutanfälle mit einigen Tagen 'Strafbank' geahndet. Und jetzt kommt mir nicht mit 'rauhem Ton auf dem Bau', wer immer wieder auf sein Buch verweist, sollte sich auch vernünftig ausdrücken können.

  30. @Eggelsberger

    Ich bin aus der Oberpfalz und sicher kein dünnhäutiger Zeitgenosee, der die geradlinige, direkte und oft auch rustikale Art der Niederbayern wohl zu schätzen weiß. Aber es gibt auch Landsleute aus Niederbayern, denen scheint die Naturdünnung Ihrer Landschaft so aufs Gemüt zu schlagen, daß Sie sich hier nur im Fäkalbereich SAUWOHL zuhause fühlen.
    Irgendwie kommt mir da etwas jaskulskisches durch.
    Aber so ich weiß, mauerte Dieser Zeitgenosse nicht mit Fäkalien oder vielleicht noch nicht ! Allerdings ist die Rezeptur, sich in der Öffentlichkeit durch unsachgemäßes Motzen und grundsätzliches "Mir san dafür, daß ma dagegen san" einen Bekanntheitsgrad egal welcher Güte zu verschaffen und diesen wirtschaftlich nutzen zu können. Auch die Millionen Fliegen werden schließlich von dieser Speise @ Eggelsberger Art satt davon. Na dann Mahlzeit!
    Ja, ja, wer ko der ko!

  31. Ist schon bewundernswert...

    ..wie Sie alle wieder aus den Löchern kommen!
    Eine Frage wird gestellt, 18 Tage keine Antwort.
    Warum?
    Ich antworte und das Geschrei geht los!-
    In meinem Buch stehen 5 Beweise, einfach beschrieben,
    jeder darf sie sachlich widerlegen!
    Wichtig ist, was ich bisher mit meinem Buch bewegt habe
    und noch weiter bewegen!
    Herr Eggelsberger, 3 %, zu den wir vielleicht gehören, sind doch schon eine ganze Menge!
    Hatte die damalige SED in der DDR nicht noch mehr als 97 %?
    Ist sie heute noch da?

  32. Ich sehe keine Beweise, Herr J.

    Schön für sie, wenn sie glauben, in ihrem Buch stünden 5 Beweise. Da aber so gut wie alle, die 1 und 1 zusammenzählen können, ihr Buch trotz ihrer heftigen Werbung nicht kaufen werden, wären es doch angebracht, wenn sie ihre Beweise hier im Forum kundtuen würden. Solange sie dazu nicht bereit oder in der Lage sind, ist es nicht legitim, wenn sie hier von angeblichen Beweisen sprechen, die sie dem wissbegierigen Leser dann vorenthalten. Seriöses Diskutieren sieht anders aus.

  33. ...

    Zitat: ...
    Vor einem Jahr waren wir auf der Trendset in München.
    Das Interesse war groß, aber für wertige Sachen weniger!
    Ich suchte nach Gründen. Das Ergebnis liegt auf dem Tisch!
    Meine Antwort, mein erstes Buch mit dem Titel: "Dämmbaustil oder Baumeisterkunst" (http://www.haagundherchen.de
    ...
    Zitat Ende.
    Herr Jaskulski, können Sie freundlicherweise erklären, wie man von fehlender Nachfrage auf seine Produkt auf einer WohnambienteMesse zu so einer Wut auf Polystyrol kommen kann?
    danke+gruss
    http://www.ja-design-alfeld.de/

  34. Wem ist der Unterschied aufgefallen?

    EnEVA 2009 Anlage 3

    1 Außenwände
    Soweit bei beheizten oder gekühlten Räumen Außenwände a) ersetzt, erstmalig eingebaut oder in der Weise erneuert werden, dass b) Bekleidungen in Form von Platten oder plattenartigen Bauteilen oder Ver-schalungen sowie Mauerwerks-Vorsatzschalen angebracht werden, c) Dämmschichten eingebaut werden oder d) bei einer bestehenden Wand mit einem Wärmedurchgangskoeffizienten größer 0,9 W/(m²·K) der Außenputz erneuert wird,

    EnEV 2013 Anlage 3

    1 Außenwände
    Soweit bei beheizten oder gekühlten Räumen Außenwände ersetzt oder erstmals eingebaut werden, sind die Anforderungen nach Tabelle 1 Zeile 1 einzuhalten. Dies ist auch auf Außenwände anzuwenden, die in der Weise erneuert werden, dass bei einer bestehenden Wand a) auf der Außenseite Bekleidungen in Form von Platten oder plattenartigen Bauteilen oder Verschalungen sowie Mauerwerks-Vorsatzschalen angebracht werden oder b) der Außenputz erneuert wird.

    Fazit:
    Wer keine KFWA-Mittel beantragen will, sondern nur nach EnEV-Standard eine energetische Gebäudesanierung vornimmt, der darf auf eine Bestandsaußenwand WDVSA jeglicher Dicke kleben. Es gibt seit 2013 keine Mindestanforderungen mehr!!! Es wäre also auch eine Mineralwolldämmung von nur 6 cm zulässig.

    Wussten Sie das?
    Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich!!!


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