Wärmedämmung auf 30er Poroton: Sinnvoll? Kosten, Einsparung & Risiken bei Rissen?
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Wärmedämmung auf 30er Poroton: Sinnvoll? Kosten, Einsparung & Risiken bei Rissen?

Unser Haus wurde 1995 fertiggestellt und verputzt. Die Außenwände wurden mit 30er Porotonsteinen gemauert und mit LUP und Scheibenputz verputzt. Zwischenzeitlich haben sich feine Risse im Putz (senkrecht und waagrecht entlang einiger Speisfugen, an den Deckenplatten, Rollladenkästen) ergeben.
Es ergibt sich nun die Frage, ob ich "nur" neu verputzen oder bei dieser Gelegenheit gleich eine Vollwärmeisolierung mit aufbringen lasse.
Die Vollwärmeisolierung (D=120 mm, hochdampfdiffusionsfähige EPS-Platten PS 15SE) würde mich mit allen Folgearbeiten (angabauter Holzbalkon, Vordächer, Fensterbänke, Dachrinnen, ...) ca. 15 Tsd € mehr kosten. Dagegen wäre die Ersparnis an Heizöl zu rechnen. Aktuell verbrauchen wir bei 250 m² bewohnter Fläche jährlich rd. 3.200 Liter für Heizung und Warmwasser.
Nun sind ja 30er Porotonsteine hinsichtlich Wärmeisolierung schon ganz gut. Kann mir jemand den ungefähren jährlichen Einsparungseffekt an Heizöl nennen?
Schon mal vielen Dank.
  • Name:
  • Adam
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    Sicherheitshinweise

    ? Gefahr: Unsachgemäße Dämmung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen.

    ? Gefahr: Vorhandene Putzrisse könnten auf strukturelle Probleme hindeuten. Statische Prüfung erforderlich.

    GoogleAI-Analyse

    Ich beurteile die Frage nach der Wärmedämmung einer 30er Poroton-Außenwand als relevant, da sie viele Hausbesitzer betrifft. Eine nachträgliche Dämmung kann sinnvoll sein, um Heizkosten zu senken und den Wohnkomfort zu erhöhen. Allerdings sollte man die spezifischen Gegebenheiten des Hauses und die möglichen Risiken berücksichtigen.

    Die vorhandenen Putzrisse sind ein wichtiger Aspekt. ? Risse im Putz können auf strukturelle Probleme oder Feuchtigkeit hinweisen. Bevor eine Wärmedämmung angebracht wird, sollten die Ursachen der Risse unbedingt von einem Fachmann (z.B. einem Bauingenieur oder einem erfahrenen Handwerker) untersucht und behoben werden. Andernfalls könnten durch die Dämmung Feuchtigkeitsprobleme verstärkt werden, was zu Schimmelbildung und Bauschäden führen kann.

    Bei der Wahl des Dämmmaterials sollte auf eine gute Dampfdurchlässigkeit geachtet werden, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden. Mineralwolle oder Holzfaserdämmplatten sind hier oft eine gute Wahl. Der U-Wert der Wand sollte berechnet werden, um den tatsächlichen Bedarf an Dämmung zu ermitteln. Eine zu dicke Dämmung kann kontraproduktiv sein.

    Die Folgearbeiten wie Anpassung von Fensterbänken, Dachrinnen und Rollladenkästen sollten bei der Kostenkalkulation berücksichtigt werden. Auch die Kosten für das Gerüst und die Entsorgung des alten Putzes sind nicht zu vernachlässigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Putzrisse von einem Fachmann begutachten und erstellen Sie eine detaillierte Energieberatung, um die optimale Dämmstärke und das passende Material zu ermitteln.

    ? Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Poroton
    Poroton ist ein Ziegelstein mit hoher Wärmedämmung. Er wird aus Ton hergestellt und hat eine poröse Struktur, die für gute Wärmedämmeigenschaften sorgt.
    Verwandte Begriffe: Ziegel, Mauerwerk, Wärmedämmung
    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Energieeffizienz
    Dampfdiffusion
    Dampfdiffusion ist der Transport von Wasserdampf durch ein Bauteil. Eine gute Dampfdurchlässigkeit ist wichtig, um Feuchtigkeitsprobleme zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Feuchtigkeit, Schimmel, Kondensation
    Wärmebrücke
    Eine Wärmebrücke ist eine Stelle in der Gebäudehülle, an der Wärme leichter verloren geht als in den umliegenden Bereichen. Wärmebrücken können zu erhöhten Heizkosten und Feuchtigkeitsproblemen führen.
    Verwandte Begriffe: Wärmeverlust, Kondensation, Schimmel
    WDVS
    WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem. Es ist ein System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden.
    Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Dämmstoff, Putz
    Energieberatung
    Eine Energieberatung ist eine Beratung durch einen Experten, der die energetische Situation eines Gebäudes analysiert und Empfehlungen zur Verbesserung der Energieeffizienz gibt.
    Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Wärmedämmung, Heizkosten
    Putzrisse
    Risse im Putz können verschiedene Ursachen haben, z.B. Spannungen im Mauerwerk, Feuchtigkeit oder Materialfehler. Sie sollten vor einer Dämmung unbedingt untersucht und behoben werden.
    Verwandte Begriffe: Fassade, Mauerwerk, Sanierung

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Dämmstoffe sind für Porotonwände geeignet?
      Mineralwolle, Holzfaserdämmplatten oder auch spezielle diffusionsoffene Dämmstoffe sind gut geeignet. Wichtig ist, dass der Dämmstoff diffusionsoffen ist, damit Feuchtigkeit aus der Wand entweichen kann und sich nicht staut. Lassen Sie sich von einem Fachmann beraten, welcher Dämmstoff für Ihre spezifische Situation am besten geeignet ist.
    2. Wie dick sollte die Dämmung sein?
      Die Dämmstärke hängt vom gewünschten U-Wert der Wand ab. Eine Energieberatung kann helfen, die optimale Dämmstärke zu ermitteln. Dabei werden auch die Kosten und die zu erwartenden Einsparungen berücksichtigt. Eine zu dicke Dämmung ist nicht immer sinnvoll, da sie die Kosten erhöht und möglicherweise keine zusätzlichen Einsparungen bringt.
    3. Was ist bei Putzrissen zu beachten?
      Putzrisse sollten vor der Dämmung unbedingt von einem Fachmann untersucht und behoben werden. Andernfalls könnten durch die Dämmung Feuchtigkeitsprobleme verstärkt werden. Die Ursache der Risse muss gefunden und beseitigt werden, bevor die Dämmung angebracht wird.
    4. Welche Folgearbeiten sind bei einer Fassadendämmung notwendig?
      Bei einer Fassadendämmung müssen in der Regel Fensterbänke, Dachrinnen und Rollladenkästen angepasst werden. Auch die Hauseingangstür und andere Anbauten müssen möglicherweise angepasst werden. Diese Folgearbeiten sollten bei der Kostenkalkulation berücksichtigt werden.
    5. Wie hoch sind die Kosten für eine Fassadendämmung?
      Die Kosten für eine Fassadendämmung hängen von der Größe der Fassade, dem gewählten Dämmstoff und den notwendigen Folgearbeiten ab. Eine detaillierte Kostenkalkulation sollte vor Beginn der Arbeiten erstellt werden. Holen Sie mehrere Angebote von verschiedenen Handwerkern ein, um die besten Konditionen zu erhalten.
    6. Welche Fördermöglichkeiten gibt es für eine Fassadendämmung?
      Für eine Fassadendämmung gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen. Informieren Sie sich vor Beginn der Arbeiten über die aktuellen Förderprogramme. Eine Energieberatung kann Ihnen helfen, die passenden Förderprogramme zu finden und die Anträge zu stellen.
    7. Kann ich die Fassadendämmung selbst anbringen?
      Eine Fassadendämmung sollte in der Regel von einem Fachmann angebracht werden, da es sich um eine komplexe Aufgabe handelt, bei der viele Fehler gemacht werden können. Eine unsachgemäße Dämmung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung führen. Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie eventuell einige Vorarbeiten selbst erledigen, sollten aber die Dämmung selbst von einem Fachmann anbringen lassen.
    8. Wie lange dauert eine Fassadendämmung?
      Die Dauer einer Fassadendämmung hängt von der Größe der Fassade und den Witterungsbedingungen ab. In der Regel dauert eine Fassadendämmung mehrere Wochen. Planen Sie ausreichend Zeit für die Arbeiten ein und berücksichtigen Sie mögliche Verzögerungen durch schlechtes Wetter.

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      Vor- und Nachteile verschiedener Dämmstoffe wie Mineralwolle, Holzfaser und EPS.
    • Fördermöglichkeiten für Sanierung
      Informationen zu aktuellen Förderprogrammen für energetische Sanierungen.
    • Schimmelbildung vermeiden
      Tipps zur Vermeidung von Schimmelbildung bei der Dämmung von Fassaden.
    • Putzrisse Ursachen und Behebung
      Analyse der Ursachen von Putzrissen und Methoden zur Reparatur.
  2. Die Einsparung ...

    Die Einsparung dürfte (auf 20 Jahre betrachtet) rein rechnerisch wohl max. im Bereich 300 bis 400 €/Jahr liegen, eher weniger. Habe ein ähnliches Projekt gerade durchgerechnet, da kommen wir etwa in diesen Bereich. Hängt aber natürlich auch von der Finanzierung und der Preisentwicklung im Energiesektor ab.
  3. Dämmung

    Hallo
    Was man einsparen könnte lässt sich ohne Berechnung nicht sagen. Es gibt zwar von verschiedenen Stellen "Schätzungen" (Außendämmung bringt 10-40 % Einsparung) aber die nützen ja nicht viel.
    Um sicher zu gehen könnten sie eine "Vor-Ort-Beratung" (Energieberatung) der Bafa machen welche relativ genaue Werte bringt. Dies wäre auch Grundlage für einen zinsgünstigen "Sanierungskredit", der Zinssatz ist im Moment 1,75 %.
    Da sie das Haus sowieso neu machen würde ich immer eine Isol. aufbringen.
    Der Mehrpreis von 15.000,- € ist schon sehr viel.
    Bei uns liegen die Preise zwischen 60-80 €/m² (je nach Firma/Ausführung), ergibt bei einem "normalen" Einfamilienhaus (ca. 200 m² Wandfläche) Preise zwischen 12-16 Tsd. --- "Für Alles"---
    Gruß
  4. @ Herr Lehmann

    • Haus ist zu neu für BAFA-Zuschuss (nur bis BJ 1984).
    • KfW geht m.E. nur bei mehreren Maßnahmen (z.B. Maßnahmenpakete 1,2, 3 etc.), nicht bei Einzelmaßnahme.

    Dass das Haus so neu ist, bringt i.d.R. automatisch mit sich, dass Maßnahmen auf 20 Jahre nicht wirtschaftlich sind weil das Einsparpotential viel geringer ist als etwa bei einem Altbau.

  5. Stimmt ...

    Hallo
    Oh ja, stimmt was Herr Wolz geschrieben hat.
    Das Haus muss vor dem 31.12.1994 fertig gestellt sein.
    Gruß
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