nächstes Jahr steht eine Sanierung unseres Hauses an:
Wir möchten an der alten Hauswand (300 mm Ziegelmauer) eine Holzständerkontruktion ranbringen (160 mm tief) und an den Holzständer den Putzträger "35 mm-Heraklith BM". In den Kammern wird dann Zellulose eingeblasen. Dann wird das Heraklith armiert, dann alles verputzt.
Den Glaserrechner den ich mit den Daten gefüttert habe, spuckte mir für den ungünstigen my-Fall folgendes aus:
Eindiffundierende Wassermenge: 0.397 kg/m²
Tauwasserausfall in Ebene : 5=>6, Menge: 0.126 kg/m²
Ausdiffundierende Wassermenge: 0.272 kg/m²
Tauperiode eindiffundierend: 0.126 kg/m²
Verdunstungsperiode ausdiffundierend: 3.164 kg/m²
Mit meinen Worten: Ich habe im Winter ein Tauwasserausfall von ca. 130g/m² innerhalb der Heraklith-Platten! Da mir mal gesagt worden ist, dass Außendämmung prinzipiell tauwasserfrei zu planen sei, nun die Frage: stellen die 130g/m² im Winter wirklich ein Problem für meine Zellulose oder mein Heraklith dar, wenn im Frühjahr alles wieder verschwindet?
Gruß,