Außenwände und Fassaden

Porenbeton oder Bisotherm

Hallo,
ich habe zwei Angebote vorliegen, für den Bau einer DHH. Angebot 1 bietet eine 30 cm dicken Porenbeton-Außenwand, Angebot 2 eine 30 cm dicke Bisotherm-Außenwand (alternativ Poroton). Die Bauweise ist in beiden Fällen einschalig, d.h. es gibt keine weitere Isolierung.
Welche der genannten Außenwände ist denn in Bezug auf Wärme- und Schallschutz vorzuziehen?
Welche Außenwand ist "schwieriger" zu erstellen und schafft somit Gelegenheit für Mängel? In dieser Hinsicht hörte ich, dass Porenbeton schwieriger zu verarbeiten sein und zur Rißbildung neige. Über Bisotherm habe ich (auch in diesem Forum) wenig gefunden, so das weitergehende Info natürlich hilfreich wäre.

Name:

  • baumgarten
  1. Bisothem oder Porenbeton

    Die Frage läst sich so nicht beantworten, von beiden Herstellern gibt es unterschiedliche Produkte der jeweiligen Art.
    Bei einem DH würde ich versuchen mich mit meinem DH-Partner zunächst einmal auf einen gemeinsamen Baustoff zu einigen.
    Weil, vermutlich bauen Sie mit einem BT,wahrscheinlich ein Maurerbetrieb, ein Putzerbetrieb etc. auf der gemeinsamen Baustelle erscheint.
    Unterschiedliche Baustoffe schaffen nur Verwirrung und dienen im Vorfeld nicht gerade der Ausführungssicherheit.
    Auch bei einer möglichen Mängelverfolgung, zu hoffen ist natürlich für Sie, dass Dieses nicht eintritt, sind unterschiedliche Baustoffe in der Regel nur nachteilig.

  2. Nachbar hat schon gebaut ...

    ... und zwar ein Fertighaus (Holzständerbauweise). Sollte das irgendeinen Einfluss auf unsere Entscheidung bzgl. des Steines haben?

    Name:

    • baumgarten
  3. Doppelhaushälften, Massiv + Holzständer

    Sie bauen doch eine Doppelhaushälfte (DHH) an, oder?
    Und diese wollen Sie jetzt in massiver Bauweise an eine Holzständerfertighaushälte anbauen, richtig?
    Aha, und wie geht das, ist das genehmigt und wie sied das aus?

  4. DHH massiv + Ständer? Ja, selbstverständlich!

    Warum soll das nicht gehen? Und wieso soll es da Probleme mit der Genehmigung geben? Es handelt sich ja wohl immer noch um zwei statisch selbstständige Baukörper, die nur die Gebäudetrennwände als Besonderheit haben - aber mit Luft dazwischen!
    So etwas habe ich schon längst erfolgreich durchgeführt, siehe die DHH auf meiner Website! Sie wurde als Holzfertighaus an ein bestehendes Porenbetonhaus angebaut und natürlich gestalterisch angepasst. Beide sind mit roten Klinkern verblendet, die Häuser stehen etwas vesetzt.
    Eine Schwierigkeit gab es jedoch: Der Nachbar hatte ohne Keller gebaut, mein Bauherr bekam aber einen. Das war nicht ohne, weil da beim Buddeln aufwendig abgestützt werden musste. Aber das hatte natürlich zunächst nichts mit der Bauweise der Häuser zu tun.


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