Wasser in Fassadendämmung: Ursachen, Folgen & Trocknungskosten beim Neubau?
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Wasser in Fassadendämmung: Ursachen, Folgen & Trocknungskosten beim Neubau?

Hallo,
kurz bevor endlich das Dach auf unseren Neubau gekommen ist, ist bei den starken Regenfällen des letzten Wochenendes eine große Menge Wasser zwischen Verblender und Innenwand in die Dämmung gelaufen.
Aufbau der Wand (insges. 38 cm):
11,5 cm Verblender, 3 cm Luftschicht, 12 cm Mineralwolle, 11,5 cm Kalksandstein.
Während bei dreien der vier Bodentiefen Fenster ein kleiner Betonwulst und eine Abdeckung mit Folie anscheinend ganz gut funktioniert hat, ist bei einem Fenster durch Unterbrechung des Wulstes und ungenügender Abdeckung das Wasser des gesamten Raumes in die Wand gelaufen.
Am Klinker kann man deutlich erkennen, dass vom Fenster ausgehend sich das Wasser nach unten immer breiter werdend verteilt hat. Außerdem ist die Innenwand im fraglichen Bereich deutlich durchnässt. Die Wandbereiche unter den anderen Fenstern weisen diese Symptome nicht auf.
Ich habe bisher dem Architekten und der Baufirma das Problem geschildert, eine Stellungnahme steht noch aus. Als Argumentationshilfe würde mich interessieren:
  • Wie bekommt man die Wand wieder trocken?
  • Müssen/Sollten wir einen Gutachter hinzuziehen?
  • Wer trägt die direkten und indirekten (Bauverzögerung wg. Trocknungsmaßnahmen) Kosten?

Da das Problem nur an einer Wand auftritt, gehe ich von einem Fehler der Baufirma aus, der hätte vermieden werden können. Kann ich davon ausgehen, dass die Kosten die Baufirma zu zahlen hat?
Vielen Dank schon mal für alle Antworten!
Christoph Arentz

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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Gefahr: Durchfeuchtete Dämmstoffe können Schimmelpilzbildung begünstigen, was ein Gesundheitsrisiko darstellt.

    🔴 Gefahr: Nasse Dämmung kann die Wärmedämmung erheblich reduzieren, was zu höheren Heizkosten und Kondenswasserbildung im Innenbereich führen kann.

    GoogleAI-Analyse

    🔴 Gefahr: Wasser in der Fassadendämmung kann schwerwiegende Folgen haben, wie z.B. Schimmelbildung, Verlust der Dämmwirkung und Schädigung der Bausubstanz. Eine schnelle und fachgerechte Trocknung ist entscheidend.

    Ich empfehle folgende Schritte:

    • Ursachenforschung: Identifizieren Sie die genaue Ursache des Wassereintritts. Mögliche Gründe sind defekte Abdichtungen an Fenstern, Risse im Verblender oder eine fehlerhafte Ausführung der Luftschicht.
    • Dokumentation: Fotografieren Sie die betroffenen Bereiche und dokumentieren Sie den Schaden detailliert. Dies ist wichtig für die Beweissicherung gegenüber Baufirma und Versicherung.
    • Fachmann hinzuziehen: Kontaktieren Sie einen Bausachverständigen oder einen Fachbetrieb für Fassadensanierung. Dieser kann den Schaden beurteilen, die notwendigen Trocknungsmaßnahmen festlegen und die fachgerechte Ausführung überwachen.
    • Trocknungsmaßnahmen: Je nach Umfang des Schadens sind unterschiedliche Trocknungsmaßnahmen erforderlich. Dies kann von der Installation von Bautrocknern bis hin zur teilweisen oder vollständigen Entfernung der Dämmung reichen.
    • Materialprüfung: Lassen Sie die betroffene Dämmung auf Schimmelbefall und andere Schäden untersuchen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beziehen Sie umgehend einen Bausachverständigen ein, um die Ursache zu klären und Folgeschäden zu minimieren. Klären Sie die Verantwortlichkeit mit Architekt und Baufirma, um die Kosten für die Sanierung zu regeln.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Fassadendämmung
    Die Fassadendämmung ist eine Maßnahme zur Reduzierung des Wärmeverlusts über die Außenwände eines Gebäudes. Sie trägt zur Energieeinsparung und zur Verbesserung des Wohnklimas bei.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, WDVSAbk., Dämmstoff.
    Verblender
    Ein Verblender ist eine äußere Schicht aus Mauerwerk, die vor eine tragende Wand gesetzt wird. Er dient der optischen Gestaltung der Fassade und schützt die Wand vor Witterungseinflüssen.
    Verwandte Begriffe: Klinker, Ziegel, Fassadenbekleidung.
    Luftschicht
    Eine Luftschicht ist ein Hohlraum zwischen zwei Bauteilen. In der Fassade dient sie der Hinterlüftung und dem Abtransport von Feuchtigkeit.
    Verwandte Begriffe: Hinterlüftung, Konvektion, Diffusion.
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte für Bauwesen, der Schäden an Gebäuden beurteilen und Sanierungsempfehlungen geben kann. Er kann auch als Gutachter vor Gericht auftreten.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Architekt, Bauingenieur.
    Trocknungstechnik
    Die Trocknungstechnik umfasst verschiedene Verfahren zur Entfernung von Feuchtigkeit aus Bauteilen. Dazu gehören der Einsatz von Bautrocknern, Infrarotstrahlern und anderen Geräten.
    Verwandte Begriffe: Bautrockner, Entfeuchtung, Kondensation.
    Schimmelpilz
    Schimmelpilze sind Mikroorganismen, die auf feuchten Oberflächen wachsen und gesundheitsschädliche Sporen freisetzen können. Sie können allergische Reaktionen und Atemwegserkrankungen auslösen.
    Verwandte Begriffe: Mykose, Sporen, Feuchtigkeitsschaden.
    Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert)
    Der U-Wert ist ein Maß für den Wärmeverlust durch ein Bauteil. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwirkung, Energieeffizienz.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Folgen hat Wasser in der Fassadendämmung?
      Wasser in der Fassadendämmung kann zu Schimmelbildung, Verlust der Dämmwirkung, Schädigung der Bausubstanz und erhöhten Heizkosten führen. Es ist wichtig, das Problem schnell zu beheben, um Folgeschäden zu vermeiden.
    2. Wie finde ich die Ursache für den Wassereintritt?
      Mögliche Ursachen sind defekte Abdichtungen an Fenstern, Risse im Verblender, fehlerhafte Ausführung der Luftschicht oder eine mangelhafte Detailausbildung an Anschlüssen und Durchdringungen. Eine sorgfältige Untersuchung der Fassade ist erforderlich.
    3. Kann ich die Trocknung selbst durchführen?
      Bei größeren Wasserschäden ist es ratsam, einen Fachbetrieb für Trocknungstechnik zu beauftragen. Dieser verfügt über die notwendige Ausrüstung und Erfahrung, um die Trocknung fachgerecht durchzuführen und Folgeschäden zu vermeiden.
    4. Wer trägt die Kosten für die Sanierung?
      Die Kostenübernahme hängt von der Ursache des Schadens und den vertraglichen Vereinbarungen ab. In der Regel haftet die Baufirma für Ausführungsmängel, während bei Schäden durch äußere Einflüsse die Gebäudeversicherung einspringen kann.
    5. Wie lange dauert die Trocknung?
      Die Dauer der Trocknung hängt vom Umfang des Schadens, der Art der Dämmung und den gewählten Trocknungsmaßnahmen ab. In der Regel dauert die Trocknung mehrere Wochen oder sogar Monate.
    6. Welche Dämmstoffe sind besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden?
      Dämmstoffe aus organischen Materialien wie Zellulose oder Holzfasern sind besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden. Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle oder Glaswolle sind weniger anfällig, können aber dennoch durchfeuchtet werden.
    7. Wie kann ich Feuchtigkeitsschäden in der Fassadendämmung vorbeugen?
      Eine sorgfältige Planung und Ausführung der Fassade, die Verwendung hochwertiger Materialien und eine regelmäßige Wartung können Feuchtigkeitsschäden vorbeugen. Besonders wichtig ist die fachgerechte Abdichtung von Anschlüssen und Durchdringungen.
    8. Was ist eine Hinterlüftungsebene und wozu dient sie?
      Eine Hinterlüftungsebene ist ein Luftraum zwischen der Dämmung und der äußeren Fassadenbekleidung. Sie dient dazu, Feuchtigkeit abzutransportieren und die Dämmung trocken zu halten.

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      Checkliste für die Bauabnahme, um Mängel frühzeitig zu erkennen und zu beheben.
  2. Wassereintritt in Verblendmauerwerk

    Das Haus ist doch noch im Rohbau, oder? Dann dürfte eigentlich nichts passieren. Das Mauerwerk trocknet von alleine wieder aus.
    Bauzeitverzögerung, eigentlich auch nicht zu erwarten.
    Das heißt natürlich nicht, das man Mauerwerk beim Aufmauern nicht abdecken sollte, allerdings kommt es immer wieder vor, dass Wasser solche provisorischen Abdeckungen hinterläuft.
  3. nasse Mineralwolle

    Hallo nochmal,
    vielen Dank für die schnelle Antwort.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, ist es normal, dass Wasser durch den Klinker dringt, auf der Klinker-Innenseite abläuft und unten wieder austritt. Die Dämmwolle ist dazu extra beschichtet, damit sie nicht bei Berührung mit dem Klinker sofort Wasser zieht.
    Bei uns ist es aber jetzt so, dass große Mengen Wasser (am Wochenende sind bei den Unwettern wohl einige zig Liter pro Quadratmeter gefallen) vom gesamten Obergeschoss von Oben in die Dämmwolle galaufen, die anscheinend vollständig "vollgelaufen" ist.
    Ich gehe momentanm davon aus, dass die Dämmwolle nach Trocknung nicht "zusammenpampt", die Dämmleistung also später normal erreicht wird.
    Nur mache ich mir Sorgen, wie das Wasser aus der Dämmwolle rauszubekommen ist. Die Luftzirkulation wird in der Luftschicht wohl kaum ausreichen, oder?
    Kann man davon ausgehen, dass das Wasser einfach wieder unten aus der Wolle "rausläuft"?
    Meine Hauptsorge ist, dass das Wasser über einen langen Zeitraum in die KS-Wand gelangt und somit die Wand dauerhaft feucht ist. In wenigen Wochen soll innen geputzt werden! Sollte da die Wand nicht komplett trocken sein?
    Nochmals Danke für jeden Tipp
  4. Kerndämmplatten

    Kerndämmplatten müssen durchgehend wasserabweisend sein, nicht nur an der Oberfläche. Die Anwendung der jeweiligen Platte bedarf der bauaufsichtlichen Zulassung.
    Vollsaugen wie ein Schwamm können sie sich somit nicht. Die maximale Wasseraufnahme ist auf 1,5 % massebezogen begrenzt. Die Werte der meisten Hersteller liegen deutlich unter diesen Werten.
    Geht man vom schlechtesten Fall aus bedeutet dieses eine Wasseraufnahme bei einer Masse von ca. 3 kg/m² bei 12 cm Dämmstoffstärke von etwa 45 g/m².
    Nicht besonders viel, oder?
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