Armierungsgewebe für Vollwärmeschutz: Welche Stärke bei 8 cm Styropor ist optimal?
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Armierungsgewebe für Vollwärmeschutz: Welche Stärke bei 8 cm Styropor ist optimal?

Es gibt verschiedene Stärken bei Armierungsgewebe für die Fassadenisolierung z.B. im Baumarkt 165g/1 m². Es gibt auch stärkere Gewebe. Was ist für eine normale Fassade bei 8 cm Styropor ausreichend bzw. besser. eugen
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  • eugen blank
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Für eine normale Fassade mit 8 cm Styropor ist ein Armierungsgewebe mit einem Gewicht von 165 g/m² in der Regel ausreichend. Dieses Gewicht bietet eine gute Balance zwischen Stabilität und Flexibilität für die meisten Anwendungen im Vollwärmeschutzsystem (WDVSAbk.).

    Wichtige Kriterien bei der Auswahl:

    • Zugfestigkeit: Achten Sie auf die angegebene Zugfestigkeit des Gewebes. Diese sollte den Anforderungen der jeweiligen WDVS-Richtlinie entsprechen.
    • Maschenweite: Eine kleinere Maschenweite kann die Rissüberbrückung verbessern.
    • Alkalibeständigkeit: Das Gewebe muss alkalibeständig sein, da es im alkalischen Umfeld des Putzes eingesetzt wird.
    • Verarbeitung: Ein gut verarbeitbares Gewebe erleichtert die Installation und minimiert das Risiko von Fehlern.

    Stärkere Gewebe können in bestimmten Fällen sinnvoll sein, z.B. bei:

    • Fassaden mit erhöhter mechanischer Beanspruchung (z.B. durch Verkehr oder spielende Kinder)
    • Größeren Dämmstoffdicken
    • Besonderen Anforderungen an die Rissüberbrückung

    ? Gefahr: Unsachgemäße Verarbeitung des Armierungsgewebes kann zu Rissen und Schäden am Putz führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beachten Sie die Verarbeitungshinweise des Herstellers und lassen Sie die Arbeiten im Zweifelsfall von einem Fachbetrieb ausführen.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Vollwärmeschutz (WDVS)
    Ein System zur Wärmedämmung von Fassaden, bestehend aus Dämmstoff, Armierungsschicht und Oberputz. Es dient zur Reduzierung von Wärmeverlusten und zur Verbesserung des Wohnklimas.
    Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Wärmedämmung, Dämmstoff.
    Armierungsgewebe
    Ein Gewebe aus Glasfaser oder Kunststoff, das in die Armierungsschicht des WDVS eingebettet wird, um Spannungen zu verteilen und Risse zu verhindern. Es erhöht die Stabilität und Dauerhaftigkeit des Systems.
    Verwandte Begriffe: Glasfasergewebe, Putzgewebe, Armierungsschicht.
    Styropor (EPS)
    Ein Dämmstoff aus expandiertem Polystyrol, der häufig im WDVS eingesetzt wird. Es zeichnet sich durch seine gute Wärmedämmung und sein geringes Gewicht aus.
    Verwandte Begriffe: Polystyrol, Dämmstoff, EPS.
    Zugfestigkeit
    Ein Maß für die Widerstandsfähigkeit eines Materials gegen Zugkräfte. Beim Armierungsgewebe ist die Zugfestigkeit ein wichtiger Faktor für die Rissüberbrückung.
    Verwandte Begriffe: Festigkeit, Belastbarkeit, Reißfestigkeit.
    Alkalibeständigkeit
    Die Fähigkeit eines Materials, der Einwirkung von alkalischen Stoffen (z.B. im Putz) zu widerstehen, ohne seine Eigenschaften zu verlieren. Für Armierungsgewebe im WDVS ist eine hohe Alkalibeständigkeit unerlässlich.
    Verwandte Begriffe: Chemische Beständigkeit, Säurebeständigkeit, Korrosionsbeständigkeit.
    Maschenweite
    Die Größe der Öffnungen im Armierungsgewebe. Eine kleinere Maschenweite kann die Rissüberbrückung verbessern, während eine größere Maschenweite die Verarbeitung erleichtern kann.
    Verwandte Begriffe: Maschengröße, Gewebestruktur, Netzstruktur.
    Armierungsschicht
    Die Schicht im WDVS, in die das Armierungsgewebe eingebettet wird. Sie besteht aus einem speziellen Armierungsmörtel und dient dazu, die Dämmplatten zu schützen und eine ebene Oberfläche für den Oberputz zu schaffen.
    Verwandte Begriffe: Putzschicht, Mörtelschicht, Unterputz.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Welche Rolle spielt das Armierungsgewebe im Vollwärmeschutzsystem?
      Das Armierungsgewebe dient dazu, Spannungen im Putz zu verteilen und Risse zu verhindern. Es wird in die Armierungsschicht des WDVS eingebettet und sorgt für eine stabile und dauerhafte Oberfläche.
    2. Kann ich auch ein zu starkes Armierungsgewebe verwenden?
      Ein zu starkes Gewebe ist in der Regel nicht notwendig und kann die Verarbeitung erschweren. Zudem kann es die Flexibilität des Systems beeinträchtigen und das Risiko von Spannungsrissen erhöhen.
    3. Wie erkenne ich ein hochwertiges Armierungsgewebe?
      Achten Sie auf Zertifizierungen und Prüfzeichen, die die Qualität und Alkalibeständigkeit des Gewebes bestätigen. Zudem sollte das Gewebe eine gleichmäßige Struktur und eine hohe Zugfestigkeit aufweisen.
    4. Muss ich bei der Verarbeitung des Armierungsgewebes etwas Besonderes beachten?
      Ja, das Gewebe muss faltenfrei und mit ausreichender Überlappung verlegt werden. Zudem ist es wichtig, dass das Gewebe vollständig in die Armierungsschicht eingebettet ist und nicht direkt auf dem Dämmstoff aufliegt.
    5. Welche Maschenweite ist für Armierungsgewebe empfehlenswert?
      Eine Maschenweite von 4x4 mm ist gängig und bietet eine gute Balance zwischen Stabilität und Flexibilität. Bei besonderen Anforderungen an die Rissüberbrückung kann auch eine kleinere Maschenweite gewählt werden.
    6. Kann ich unterschiedliche Armierungsgewebe kombinieren?
      Davon ist abzuraten, da unterschiedliche Gewebe unterschiedliche Eigenschaften haben und dies zu Spannungen im System führen kann. Verwenden Sie immer einheitliche Materialien.
    7. Was passiert, wenn das Armierungsgewebe nicht alkalibeständig ist?
      Ein nicht alkalibeständiges Gewebe wird im Laufe der Zeit durch den alkalischen Putz angegriffen und verliert seine Festigkeit. Dies kann zu Rissen und Schäden am Putz führen.
    8. Wie lagere ich Armierungsgewebe richtig?
      Armierungsgewebe sollte trocken und vor UV-Strahlung geschützt gelagert werden, um seine Eigenschaften nicht zu beeinträchtigen.

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  2. Sie DÜRFEN nur das Systemzugehörige Gewebe nehmen, da ...

    Sie DÜRFEN nur das Systemzugehörige Gewebe nehmen, da die WDVSAbk. Systemzulassungen haben (= ohne Systemgewebe keine Zulassung). Lediglich bei Eck- / Panzergewebe dürfen Sie variieren. Das System besteht grundsätzlich aus: Klebe- / Armierungsmörtel (Klebemörtel, Armierungsmörtel), Dämmstoff, Dübel, Oberputz. Bei Anderen Komponenten können Sie alles nehmen. Wollen Sie das WDVS in Eigenleistung erstellen? Ist nicht zu empfehlen, aber wenn's sein muss: Kaufen Sie im Baustofffachhandel, nicht im Baumarkt. Ist i.d.R.deutlich günstiger.
    MfG:
    • Name:
    • S.K.
  3. WDVS und AbZ

    Als Ergänzung zu Herrn Klein, grundsätzlich unterliegen alle WDVSAbk.-Systeme einer allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung
    (AbZAbk..)
    Halten Sie diese nicht ein (Mischung der einzelnen Komponenten, falsche Verarbeitung, Nichtbeachtung des Brandschutzes, im allgem. oberhalb von 10 cm) verlieren Sie neben dem Garantieanspruch des Herstellers (auf die Rohprodukte) möglicherweise auch den Feuerversicherungsschutz für Ihr Gebäude.
    Wie von Herrn Klein schon richtig angemerkt, kein System für Eigenleistung.
    Sie wollen es trotzdem selber machen, vereinbaren Sie mit Ihrem Händler, dass Ihnen nur systemkonforme Komponenten (reicht bis zum zugelassenem PU-Schaum) liefert und dafür haftet. Verlangen Sie unbedingt die Aushändigung der AbZ.
  4. geschulte Mitarbeiter

    wenn man nun in die ABZAbk. reinschuat, wird man bei den meisten feststellen, dass die Verarbeiter vor Ort vom dem Inhaber der ABZ geschult sein müssen.
    Bei "Eigenleistung" nicht der Fall und dann klarer "Verstoß" gegen die ABZ. Damit verwenden Sie am Haus etwas, was keinen sog. Verwendbarkeitsnachweis" besitzt mit den entsprechenden Folgen (Ordnungswidrigkeit, Versicherung etc.).
    Ich würde raten: Finger weg und falls noch Fragen bestehen:

    Gruß
    M. Guth

  5. Oh ja, die Schulungen kenn ich ... außer saufen als ...

    Oh ja, die Schulungen kenn ich ... außer saufen als Kundenbindungsmaßnahme läuft doch bei den meisten Herstellern leider nix. Habe schon zu viel Schrott gesehen, und anbei bemerkt glaube ich, das ein "Selbermacher" das Gewerk besser ausführt als ein Großteil der gewerblichen VA's. Liegt halt mehr am Preiskampf als an der Nichtbereitschaft, aber die Realität sieht leider so aus ... Vielleicht erbarmt sich ja ein AWT-ler für'n halben Tag ...
    MfG:
    • Name:
    • S.K.
  6. Bei welchem Hersteller waren sie

    noch mal? Herr Klein? Nur das ich weiß wo die Party is..
    Mit freundlichen Grüßen
  7. Schulung?

    Gibt es sogar Schulung manchmal?!? Bei der Ausführung von meiner Fassade, gab es "Schulung" auf jeden Fall nicht. Die Buben haben zwar die "richtige Teile" dabei gehabt (außer vielleicht ein paar ...), aber die Buben haben aber anscheinend relativ wenig Ahnung, wie man alles richtig zusammen gebastelt soll ... oh, oh, oh ... :-(((
    Grüße
    • Name:
    • Frau Am-072-Har
  8. war bei Weber&Broutin, ist aber schon 2 Jahre ...

    war bei Weber&Broutin, ist aber schon 2 Jahre her (studiere jetzt in Köln).
    Gruß (nicht nur) nach Stadtlohn:
    • Name:
    • S.K.
  9. ach, nochmal zu den "Schulungen": im Optimalfall gibt's ...

    ach, nochmal zu den "Schulungen": im Optimalfall gibt's eine halbtägige Einweisung eines VA's durch einen AWT oder ADM.
    MfG:
    • Name:
    • S.K.
  10. Für den Fragesteller

    Hallo Herr Blank,
    nicht dass Sie meinen, es geht hier "nur" um Zulassungen, also Papierkram usw.
    Der Systemzwang hat durchaus technische Hintergründe. z.B. gibt es verschiedene Armierungsmörtel, entweder zementfrei (Dispersionsbasis) oder zementbasiert, und wenn man da das falsche Armierungsgewebe erwischt, das nicht alkalibeständig ist, kann es sein, dass das Gewebe durch den Zement angegriffen wird, und die Stabilität verliert ...
    Also auf jeden Fall innerhalb eines Systems bleiben.
    Gruß
    Roland
  11. Armierungsgewebe sind i.d.R. immer Alkalibeständig. Das Problem liegt ...

    Armierungsgewebe sind i.d.R. immer Alkalibeständig. Das Problem liegt in den Zuschlägen (Fasern) der meisten mineralischen Mörtel sowie deren größeres Korn. Deshalb ist die Maschenweite bei mineralischen Systemen 6-8 mm, während die organischen Spachtelungen mit 4-5 mm auskommen (bei zu kleiner Maschenweite ist der Verbund des Klebers unter und über dem Gewebe nicht gegeben). Aber was erzähl ich: einfach im System bleiben!
    MfG:
    • Name:
    • S.K.
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