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Außenwände und Fassaden

Kabeldurchführung durch Luftdichtigkeitsebene

Moin, moin,
da wir ein Holzrahmenhaus planen, beobachte ich momentan mit Interesse den Bau eines solchen Hauses. Am Wochenende hat der Elektriker die Kabel in der Instalationsebene verlegt. An ca. 6 Stellen hat er die Luftdichtigkeitseben und die gesamte Außenwand durchbohrt und Kabel nach außen geführt, z. B. für Klinkelanlage, Außenbeleuchtung, etc. Der Zimmereibetrieb hat dies nicht weiter berücksichtigt und die Inst.-ebene jetzt mit Glaswolle ausgefüllt und wird morgen sicher die Gipskartonplatten anbringen.
Ist bei einer kleinen Bohrung für ein Kabel, die sicher nur 1 mm größer im Durchmesser ist als das Kabel mit späteren Schäden durch Konvektion zu rechnen?
Vielen Dank
Axel Mohr

Name:

  • Axel Mohr
  1. Luftdichtigkeitsebene durchstossen

    Die Frage ist nicht nur die mögliche Schädigung, die Dampfsperre kann am Bohrloch einreissen,sondern die mangelhafte Ausführung. Die Konstruktion ist luftdicht herzustellen, am Besten durch Verwendung spezieller Kabeldurchführungen, zumindest sind die Kabeldurchführungen sauber abzukleben. Ich würde eine solche Ausführung nicht abnehmen.

  2. Luftdichtungsmanschetten

    Bei uns habe ich solche Durchdringungen der Aussenhuelle selber gemacht und dabei spezielle Luftdichtungsmanschetten verwendet, auf die ich durch Stoebern hier im Forum gekommen war (s. Link).
    Der Baustoffhandel/Baumarkt vor Ort hat sie damals fuer mich bestellt. Seit einer Weile scheinen die Dinger staerker nachgefragt zu sein, jetzt liegen die Luftdichtungsmanschetten dauerhaft im Regal.


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