Diffusionsoffene Außenwand in Holzständerbauweise: Aufbau, Tauwasser & Erfahrungen?
BAU-Forum: Außenwände und Fassaden
Diffusionsoffene Außenwand in Holzständerbauweise: Aufbau, Tauwasser & Erfahrungen?
Wir planen eine Aufstockung unseres Einfamilienhauses. Aus statischen Erwägungen heraus scheidet wahrscheinlich eine konventionelle Bauweise aus. Ich habe mich deshalb entschlossen der Leichtbauweise (Holzständer) den Vorzug zu geben. Beim Angebot einholen stellten wir fest, dass sich grundsätzlich zwei Hauptvarianten für den Aufbau der Außenwand (mit PE Folie, oder Ohne) gegenüberstehen. Von besseren Raumklima ist die Rede wenn ohne PE Folie gebaut wird (hört sich gut an). Wenn man weiter nachforscht stellt sich heraus das es an der besseren Wasserdampfdiffusion (macht allerdings nur wenige Prozent aus, Lüften nach wie vor nötig) liegt.
Nun habe ich einige einschalige Wandaufbauten bezüglich Tauwasserbildung (nach Glaser) nachgerechnet. Oftmals bildet sich Tauwasser (etwa 0,005 l / m²😉 bei Annahme des DINAbk. Klimas zwischen der Holzfaserplatte und mineralische Außenputz. Da der Tauwasseranfall im Winter auftritt habe ich nun die Befürchtung, dass der mineralische Außenputz trotz Armierungsgewebe auffriert (Riss und Blasenbildung), Wasser eindringt und nach und nach die ganze Wand zerstört wird.
Die Reparatur wird schwierig, weil die Tauwasserbildung nach Aufbringen einer weiteren Putz oder Farbschicht nur noch mehr steigt (sd Wert der Putzschicht sowieso schon kritisch). Gibt es unter den Forumsteilnehmern Langzeit-Erfahrungen mit einschaligen Außenwänden insbesondere auch mit Verfärben des Putzes nach Austritt von Lignin aus den Faserplatten?
Hier noch einmal der Wandaufbau.
Gipsbauplatte 12.5 mm, OSBAbk. 12.5 mm u = 200), 140 mm Mineralwolle, 80 mm Holzfaserplatte, mineralischer Putz 15 mm.
Ist vielleicht auf lange Sicht die Verwendung der PE Folie und Vollwärmedämmung die langfristig günstiger Alternative?
Ich hoffe auf Antwort da wir uns bald entscheiden sollten.
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Sicherheitshinweise
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Ausführung kann zu Tauwasserbildung und Schimmelbefall führen. ?
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Ich beurteile die geplante diffusionsoffene Außenwand in Holzständerbauweise als eine technisch anspruchsvolle Lösung. Es ist wichtig, die Vor- und Nachteile sorgfältig abzuwägen.
Ein diffusionsoffener Wandaufbau ermöglicht den Feuchtigkeitstransport aus dem Inneren nach außen. Dies kann das Raumklima verbessern und die Gefahr von Schimmelbildung reduzieren. Allerdings ist eine sorgfältige Planung und Ausführung entscheidend, um Tauwasserbildung innerhalb der Konstruktion zu vermeiden. ?
Mögliche Wandaufbauten (von innen nach außen):
- Gipsbauplatte
- Mineralwolle (Dämmung)
- Holzfaserplatte (diffusionsoffen)
- Außenputz (diffusionsoffen)
Wichtige Aspekte:
- Diffusionsfähigkeit: Die verwendeten Materialien müssen eine hohe Diffusionsfähigkeit aufweisen.
- Taupunkt: Der Taupunkt darf innerhalb der Konstruktion nicht unterschritten werden.
- Luftdichtheit: Die Innenseite der Wand muss luftdicht sein, um Konvektion zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, einen erfahrenen Bauphysiker oder Holzbauspezialisten hinzuzuziehen, um den Wandaufbau zu planen und die Ausführung zu überwachen. ?
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Diffusionsoffen
- Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Bauteil Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Inneren eines Gebäudes nach außen abzuführen und so Schimmelbildung zu vermeiden. Der Diffusionswiderstand gibt an, wie stark ein Material den Durchgang von Wasserdampf behindert.
Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand, Wasserdampfdiffusion, sd-Wert. - Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der Wasserdampf in der Luft kondensiert und sich als Tauwasser niederschlägt. Wenn die Temperatur innerhalb einer Wandkonstruktion unter den Taupunkt fällt, kann es zu Tauwasserbildung kommen.
Verwandte Begriffe: Kondensation, relative Luftfeuchtigkeit, Feuchtigkeit. - Holzfaserplatte
- Holzfaserplatten sind Plattenwerkstoffe, die aus Holzfasern hergestellt werden. Sie werden häufig als Dämmstoff oder zur Beplankung von Wänden und Dächern verwendet. Holzfaserplatten sind diffusionsoffen und können zur Verbesserung des Raumklimas beitragen.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Holzwerkstoff, ökologisches Bauen. - Mineralwolle
- Mineralwolle ist ein Dämmstoff, der aus Glas- oder Steinwolle hergestellt wird. Sie wird häufig zur Dämmung von Wänden, Dächern und Böden verwendet. Mineralwolle ist diffusionsoffen und bietet einen guten Wärmeschutz.
Verwandte Begriffe: Dämmstoff, Wärmedämmung, Glaswolle, Steinwolle. - sd-Wert
- Der sd-Wert (wasserdampfdiffusionsäquivalente Luftschichtdicke) gibt an, wie stark ein Baustoff den Durchgang von Wasserdampf behindert. Je höher der sd-Wert, desto dichter ist der Baustoff.
Verwandte Begriffe: Diffusionswiderstand, Wasserdampfdiffusion, diffusionsoffen. - Luftdichtheit
- Luftdichtheit bedeutet, dass keine Luft durch ein Bauteil hindurchtreten kann. Eine luftdichte Gebäudehülle ist wichtig, um Wärmeverluste zu vermeiden und die Energieeffizienz zu verbessern. Bei diffusionsoffenen Wänden ist eine luftdichte Innenschicht besonders wichtig, um Konvektion zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Blower-Door-Test, Winddichtheit, Energieeffizienz. - Konvektion
- Konvektion ist die Wärmeübertragung durch strömende Luft oder Flüssigkeiten. In einer Wandkonstruktion kann Konvektion dazu führen, dass warme, feuchte Luft in die Dämmschicht gelangt und dort kondensiert. Eine luftdichte Innenschicht verhindert Konvektion.
Verwandte Begriffe: Wärmeübertragung, Wärmeleitung, Dämmung.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet diffusionsoffen?
Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Bauteil Wasserdampf durchlassen kann. Dies ist wichtig, um Feuchtigkeit aus dem Inneren eines Gebäudes nach außen abzuführen und so Schimmelbildung zu vermeiden. Bei diffusionsoffenen Wänden werden Materialien verwendet, die einen geringen Diffusionswiderstand aufweisen. - Wie vermeide ich Tauwasserbildung in einer diffusionsoffenen Wand?
Um Tauwasserbildung zu vermeiden, muss der Wandaufbau so geplant werden, dass der Taupunkt (die Temperatur, bei der Wasserdampf kondensiert) innerhalb der Konstruktion nicht unterschritten wird. Dies kann durch die Wahl geeigneter Materialien und die Anordnung der Schichten erreicht werden. Eine luftdichte Innenschicht ist ebenfalls wichtig, um Konvektion zu verhindern. - Welche Materialien eignen sich für eine diffusionsoffene Außenwand?
Geeignete Materialien sind beispielsweise Holzfaserplatten, Zellulosedämmung, Mineralwolle und diffusionsoffene Putze. Es ist wichtig, dass die Materialien aufeinander abgestimmt sind und einen geringen Diffusionswiderstand aufweisen. - Was ist der Unterschied zwischen diffusionsoffen und luftdicht?
Diffusionsoffen bedeutet, dass ein Bauteil Wasserdampf durchlassen kann, während luftdicht bedeutet, dass keine Luft durch das Bauteil hindurchtreten kann. Eine diffusionsoffene Wand sollte idealerweise luftdicht auf der Innenseite sein, um Konvektion zu verhindern, und diffusionsoffen auf der Außenseite, um Feuchtigkeit abzuführen. - Welche Vorteile bietet eine diffusionsoffene Außenwand?
Eine diffusionsoffene Außenwand kann das Raumklima verbessern, indem sie Feuchtigkeit aus dem Inneren nach außen abführt. Dies kann die Gefahr von Schimmelbildung reduzieren und zu einem gesünderen Wohnklima beitragen. Zudem können diffusionsoffene Wände zur Energieeffizienz beitragen, indem sie die Dämmwirkung verbessern. - Was sind die Nachteile einer diffusionsoffenen Außenwand?
Ein Nachteil ist der höhere Planungs- und Ausführungsaufwand. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Tauwasserbildung und Schimmelbefall führen. Zudem können diffusionsoffene Wände teurer sein als konventionelle Wandaufbauten. - Wie wichtig ist die Luftdichtheit bei einer diffusionsoffenen Wand?
Die Luftdichtheit ist sehr wichtig, da sie verhindert, dass warme, feuchte Luft aus dem Inneren der Wand in die Dämmschicht gelangt und dort kondensiert. Eine luftdichte Innenschicht ist daher unerlässlich, um Tauwasserbildung zu vermeiden. - Kann ich eine diffusionsoffene Wand nachträglich einbauen?
Ja, es ist möglich, eine diffusionsoffene Wand nachträglich einzubauen, beispielsweise im Rahmen einer Sanierung. Allerdings ist eine sorgfältige Planung und Ausführung besonders wichtig, um Fehler zu vermeiden.
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µ-Wert
ist in erster Linie ein Rechenwert; der aber insbesondere, was OSBAbk. angeht, stark herstellerspezifisch ist.
Bei dem von Ihnen genannten Wandaufbau ist IMHO. kein Tauwasserausfall zu erwarten. Wichtig wäre allerdings zu wissen, welche Holzfaserplatten/Putzsystem zum Einsatz kommen soll (Pavatex (Unger Diffutherm), Inthermo oder anderes).
Gleiches gilt für die OSB-Platte (CSC Sterling, Kronospan, Kronoply, Egger, Glunz).
Wichtig für das Putzsystem (HFP und Putz) ist die bauaufsichtliche Zulassung. Dort sind alle einzuhaltenden Vorgaben aufgeführt. -
aus statischen Gründen
werden in Süddeutschland aber auch Ziegel genommen, Dann wäre es doch wieder angenehm konventionell, oder?
Rohdichte 0,6 z.B. mit Lambda 0,11 W/mK
... und auf einen Schlag aller (Holzbau-) Sorgen legig!
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