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mfh Innovative Produkte: Barrierefreies Bauen erleichtert

Barrierefreies Bauen erleichtert

Neue Planungsmappe für Architekten

Mit deutscher Übergründlichkeit schreiben die DIN Normen 18o24 und 18o25 sogar die Sitzhöhe von 48 cm für die Toilettenschüssel vor, auch wenn das im Wohnungsbau oft genug kontraproduktiv ist; es läßt sich nämlich kein Hygiene-Rollstuhl mehr drüber fahren.

Hinsichtlich der Türen wird nur die Minimalbreite sowie die Höhe von 2,20 m vorgegeben, ein Maß, für das bisher noch niemand eine einleuchtende Begründung parat hatte. Kein Wort davon, dass die Türöffnungen deckenhoch vorgesehen werden sollten, damit bei Bedarf auch ein Decken-Fahrlifter eingebaut werden kann, der die ganze Wohnung erschließt, oder zumindest das Krankenzimmer mit dem Bad verbindet. Seltsamerweise kein Verbot scharfkantiger Türen und Zargen, an denen sich der Rollstuhlfahrer den Handrücken verletzt und die Überzüge der Greifreifen seines Rollstuhls aufschlitzt.

Es geht auch anders, doch so geht es auch...

Kurt Wanke, aufgrund eines Arbeitsunfalls vor 13 Jahren querschnittgelähmter Rollstuhlfahrer, hat zusammen mit seinem Sohn Florian eine neuartig geformte Türzarge entwickelt und auf den Markt gebracht, die die beschriebenen Nachteile beseitigt; und das ohne nennenswerte Mehrkosten. Die Überlegung der Erfinder ist verblüffend einfach: die Türen noch breiter machen würde Nachteile mit sich bringen, die die Vorteile wieder aufwiegen. Bei den von den Wankes entwickelten DELTA-Zargen bleiben die Tür und der Türrahmen - von der Bandseite her betrachtet - völlig unverändert. Es geht weder wertvolle Stellfläche entlang der Wand verloren, noch wird die Tür durch Verbreiterung unhandlicher.

Änderungen nur auf der Tür-Außenseite

Von außen - d. h. von der Flurseite - betrachtet, zeigt die Zarge bzw. die bis zur Decke durchlaufende Laibungsverkleidung ein ungewohntes Bild, weil die Wandung nicht rechtwinklig durch die Mauer führt, sondern sich im Winkel von 35 Grad nach außen öffnet. Dabei bleibt der Quersturz unabhängig von der Wandstärke immer auf gleicher Höhe, so dass das harmonische Gesamtbild nicht gestört wird. Die Verbreiterung auf der Außenseite. gibt dem Ensemble Tür + Zarge zudem einen einladenden Charakter, den jeder Architekt oder Innenarchitekt begrüßen wird.

Den größten Vorteil aber hat der Benutzer

Natürlich ist es erfreulich, dass hier Barrierefreies Bauen nicht mit Zugeständnissen an die Ästhetik erkauft werden muß; wichtiger ist aber noch, dass die Bewohner eines so ausgestatteten Hauses gut darin zurecht kommen. Wer sich da nicht hineindenken kann, der setze sich einfach einmal in einen Rollstuhl, um es selbst auszuprobieren. Durchfährt man nämlich eine Tür mit dem Rollstuhl, oder schiebt man einen sperrigen Gegenstand wie z. B. ein Bett durch, so muß man in der Regel nach rechts oder links in einen (meist ohnehin zu engen) Gang abbiegen, und bleibt dabei sehr leicht an der Außenkante der Zarge hängen. Ist diese obendrein auch noch scharfkantig, ist der letztlich unnötige weil leicht vermeidbare Ärger vorprogrammiert.

Die neue Architektenmappe hilft beim Planen

Der Einbau der neuartigen DELTA-Zargen ist unproblematisch, doch müssen natürlich die Rohbaumaße entsprechend festgelegt werden. Deren nachträgliche Änderung ist zwar mit etwas gutem Willen auch im letzten Moment möglich, doch wird jeder Architekt verständlicherweise diese unnötige Mehrarbeit vermeiden wollen. Es ist daher sinnvoll, schon im Vorplanungsstadium den Einbau dieser über die Mindestforderung der DIN-Normen hinausgehenden Zargen vorzusehen bzw. sie dem Bauherrn zu empfehlen.

Die Planung wird jetzt durch eine ausführliche Planungs- bzw. Architekten-Mappe erleichert, die auf etwa 3o DIN A 4 Blättern Einbaudetails im Maßstab 1:1 zeigt. Egal ob einliegendes oder überfälztes Türblatt, umlaufende Schatten-Nut, Schiebetüren, Sonderformen wie etwa Aufzugverkleidungen oder fertig farbbeschichtete Zargen für Ständerwände; die Planungsmappe weiß Rat! Sie kann von Planern und Beratern kostenlos angefordert werden bei:

    Max Eckstein GmbH
    Jasminstraße 27
    9o542 Eckental

    Tel. 09126-2866-77, -78, -79 fax -80, -81

oder bei

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