Cuprotherm: Brachliegendes Bauland zum Nulltarif

Dachgeschoßausbau wird von Vater Staat unterstützt

Brachliegendes Bauland zum Nulltarif

Unter deutschen Dächern verbergen sich große Flächen ungenutzten Wohnraums. Nach Untersuchungen des Bundesbauministeriums könnten allein in den Großstädten der alten Bundesländer einschließlich West-Berlin 271.000 Wohnungen durch Dachgeschoßausbau geschaffen werden. Um die Nutzung dieses Potentials zu forcieren, haben Bund und Länder verschiedene Förderprogramme aufgelegt. Daneben vergibt die bundeseigene Kreditanstalt für Wiederaufbau zinsgünstige Darlehen für die Schaffung in sich geschlossener Wohneinheiten unterm Dach, die um drei Prozentpunkte unter dem jeweiligen Zinsniveau liegen. Für die neuen Länder gibt es noch weitere, länderspezifische Möglichkeiten, den Dachausbau fördern zu lassen.

Wohnraum schaffen ohne Bauland

Es hat allerdings wenig Sinn, etwa an zwei Wochenenden Heimarbeit ein paar Leitungsrohre und Kabel ins Dachgeschoß zu legen, und das Ganze dann vermieten zu wollen. Meist ist der Dachstuhl nicht für eine dauerhafte Belastung ausgelegt. Sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung sind deshalb beim Ausbau unerläßlich. Besonderes Augenmerk sollte auf die Wärmedämmung gelegt werden. Denn seit 1995 gelten mit der novellierten Wärmeschutzverordnung strengere Grenzwerte für Wärmeverluste. Eine ausreichende Trittschalldämmung hilft darüber hinaus, Ärger mit dem "Untermieter" zu vermeiden. Und schließlich ist die Installation einer Heizung notwendig, wenn neuer Wohnraum entstehen soll.

Drei Fliegen mit einer Klappe schlägt, wer sich für eine Fußbodenheizung entscheidet. Beim Einbau des Systems cuprotherm beispielsweise sind die Bauvorschriften zur Wärme- und Trittschalldämmung automatisch erfüllt, da hier die erforderliche Dämmung Bestandteil des Fußbodenaufbaus ist: Auf dem Rohboden wird eine Dämmplatte verlegt, die einer Wärmeabstrahlung nach unten vorbeugt. Darauf verlaufen die Kupferrohre, die abschließend mit Estrich bedeckt werden. Und weil der Heizungsbauer alle am Fußboden und der Heizung anfallenden Arbeiten erledigt, entfällt auch die Abstimmung verschiedener Handwerker aufeinander. Das wiederum kann die Bauzeit enorm verkürzen.

Umweltbewußtes Heizen

Eine Fußbodenheizung bietet sich auch aus ökologischen Gründen an, insbesondere wenn der gesamte Dachraum einschließlich des Spitzbodens genutzt werden soll. Bei einer konventionellen Radiatorenheizung liegen die höchsten Temperaturwerte an der Zimmerdecke, am Giebel folglich sehr weit oben. Um auch den eigentlichen Wohnbereich warmzuhalten, muß die Temperatur entsprechend höher gewählt werden. Eine Fußbodenheizung verbraucht dem gegenüber erheblich weniger Heizenergie, weil hier die bodennahe Zone am wärmsten ist und die Temperatur nach oben hin abnimmt.

Da der Mensch die Raumluft bei dieser Verteilung subjektiv um rund 2 °C wärmer empfindet, kann die Heizung niedriger eingestellt werden. Außerdem beträgt die Vorlauftemperatur der Fußbodenheizung unter 50 °C betrieben werden. Dies ermöglicht die Kombination mit energiesparenden Brennwertkesseln und Wärmepumpen. Aber auch die Erwärmung des Heizwassers durch Solarenergie ist möglich. Wäre der Dachausbau nicht eine gute Gelegenheit, gleich Sonnenkollektoren am Dach mit einzuplanen?

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