ARGE: Wassersparen im Badezimmer

Wassersparen im Badezimmer

Wassersparen bedeutet nicht automatisch weniger Komfort. Im Gegenteil, die moderne Sanitärtechnik bietet heute immer mehr Komfort und geht gleichzeitig sparsam mit dem Rohstoff Wasser um. Beispielsweise verbrauchen moderne WC's für einen normalen Spülgang nur noch 6 Liter Wasser gegenüber 9 Litern bei alten WC's. Zusätzlich trägt die Wasserspartaste an modernen Spülkästen zum Wassersparen bei, weil der Spülvorgang nach dem "kleinen Geschäft" per Knopfdruck unterbrochen werden kann. Ein zusätzliches Urinal benötigt deutlich weniger Spülwasser als ein WC, und in einem Bidet können viele kleine Waschvorgänge (Füße, Kinderhände, einzelne Kleidungsstücke) bei minimalem Wasserverbrauch vorgenommen werden.

Ergänzend dazu werden heute wassersparende Armaturen für alle Sanitärgeräte angeboten: Vom Einhandmischer für Waschtisch und Badewanne bis hin zum Thermostat-Mischer für die Dusche. Dieser liefert immer gleichbleibend warmes Wasser gemäß der eingestellten Soll-Temperatur. Alle diese Armaturen tragen dazu bei, dass möglichst kein unnötiges Wasser in den Abfluß läuft. Natürlich kann auch der Benützer durch sein Verhalten den Wasserbedarf senken. Die effektivsten Maßnahmen sind: Duschen statt Baden, Stop-Taste an der WC-Spülung wirklich benützen und undichte, tropfende Armaturen möglichst rasch reparieren oder erneuern zu lassen.

Weitere Informationen zum Wassersparen sind aus dem Modernisierungs-Kompass zu erfahren, der kostenlos angefordert werden kann bei Arbeitsgemeinschaft Wohnbau-Modernisierung e.V., Bahnhofstr. 44, 74254 Offenau, Tel. 07136/3322, Fax 07136/8545, URL http://www.bau.de/arge/