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Einrichtungsideen: Einen großen Raum geschickt aufteilen

Einrichtungsideen: Einen großen Raum geschickt aufteilen

Einrichtungsideen: Einen großen Raum geschickt aufteilen Große, offene Wohnräume, wer wünscht sich das nicht? Mit einer gelungenen Dekoration aus Tageslicht wirken Räume viel weniger einengend und bedrückend. Selbst wer nicht in einem Altbau wohnt, hat bei großen Räumen das für Gründerzeithäuser so typische Wohngefühl. Auf der anderen Seite ist der Mensch auch immer auf der Suche nach eine Nische zum Zurückziehen und Wohlfühlen.

Es ist trotzdem nicht verkehrt, wenn in offenen Wohnbereichen eine gewisse Raumaufteilung zu spüren ist und jeder Bereich seinen eigenen Zwecken zu dienen scheint. Beide Wünsche können mit Geschick und Einfallsreichtum miteinander kombiniert werden.

Möglichkeiten Räume zu teilen und sie dennoch als Ganzes wirken zu lassen

Wer also über das Teilen eines großen Raumes nachdenkt, der sollte sich immer auch darüber im Klaren sein, dass weniger oft mehr ist und eine zaghafte Andeutung wesentlich zweckmäßiger ist als eine scharfe Trennung. Denn sonst fühlen sich Bewohner und Besucher wieder eingeengt. So lassen sich Räume teilen:

  • Stufenregal bei Schrägen
  • Regalwand
  • Vorhang oder Schiebegardiene
  • Paravent
  • Schiebewand, halbe Wand oder Wand aus Glasbausteinen
  • Asiatische Raumteiler
  • Pflanzen, Lampen und andere Dekoelemente

Leichte Trennung, einfach und ohne handwerkliches Geschick

Die klassische Variante einen Raum zu teilen hat mit einem Regal zu tun, das Einigen, Dank des großen schwedischen Möbelhauses, ausreichend bekannt ist. Wichtig ist, dass ein Regal, welches als Raumteiler herhalten soll, keine Rückwand haben darf. Dadurch trennt es den Raum, lässt allerdings noch ausreichend Licht durch, sodass keine dunklen Ecken entstehen oder das Regal zu massig wirkt.

Eine andere Möglichkeit bieten die oben schon erwähnten Vorhänge oder Schiebegardienen. Bei Ersteren ist es ratsam durchsichtige Voile-Vorhänge zu verwenden, die sich bei jedem Luftzug etwas bewegen. Das teilt den Raum optisch lässt ihn jedoch trotzdem in seiner vollen Größe wirken. Das Gleiche gilt für Schiebegardinen, die ebenfalls leicht durchsichtig, eventuell mit einem schönen Muster versehen sein sollten.

Für Bastler und Handwerker gibt es die folgenden Raumteiler-Ideen

In diese Kategorie fallen ganz klar, der Paravent und die Wand aus Glasbausteinen. Beides wirkt auf den ersten Blick etwas aus der Mode gekommen. Allerdings nicht mehr so ganz auf den Zweiten. Mit viel Kreativität kann ein Paravent ganz individuell gestaltet werden. Ist das Gestell gebaut, oder bereits vorhanden, kann nach Lust und Laune der Sichtschutz „hergestellt“ werden.

Einige nehmen hierzu durchsichtigen (Gardinen-)Stoff. Doch auch ein mit persönlichen Fotos bedruckter Stoff sieht sehr gut aus. Wer den Paravent nur als symbolische Trennung einsetzt, der kann beispielsweise Fäden von Oben nach Unten spannen. Hierdurch bleibt hinter ihm nichts verborgen und trotzdem teilt er den Raum.

Dann gibt es da noch die Glasbausteinvariante. Besonders in der heutigen Zeit, wo Industrial Design und großzügige Lofts wieder den Einrichtungsstil vieler Menschen prägen, kommen auch die Steine aus Glas zurück in Mode. Glasbausteine haben den Vorteil, dass jeder mit ihnen eine Mauer bauen kann (wie, steht in folgendem Tutorial). Doch Achtung, eine Glasbausteinwand ist nicht tragend. Dafür lässt sie jede Menge Licht hindurch und kann mit farbigen Steinen, als geschlossene oder halb offene Trennwand gestaltet werden.