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Neubau

Kleingartenhaus (80/50/50) - Vollholz oder Ziegel?

Liebe Community,

wir planen ein Kleingartenhaus (80 Keller, 50 EGA, 50 OGA) zu bauen, sind uns aber noch betreffend Ziegel oder Vollholz unschlüssig. Vielleicht hat jemand von euch schon ähnliches evaluiert bzw kann aus erfahrung sprechen.

Hier unsere Gedanken:
Wir haben uns schon bei einigen Firmen umgesehen, Holzriegel ist für uns ausgeschieden weil wir da einfach kein gutes Gefühl betreffend Dampfsperre... haben. Gibt hier sicher auch gute Produkte, ist sicher Geschmackssache.
Übergeblieben sind für uns Ziegel mit Dämmung (ist glaube ich meistens ein 20er oder 25er Ziegel), oder Vollholz mit Dämmung. Wir haben oft gehört das Ziegel bei der Kreditvergabe bei der Bank besser bewertet wird, nach Rückfrage ist das der Bank aber vollkommen egal. Ziegel soll im Sommer länger kühl und im Winter den Innenraum länger warm halten. Da Ziegel etwas dicker gebaut werden muss als Vollholz (beides inklusive Dämmung) würde man im EG und OG bis zu 2qm pro Stockwerk verlieren. Vollholz soll ein besseres allgemeines Raumklima verbreiten als Ziegel. Das Austrocken bei (hoffentlich niemals) entstehenden Wasserschäden soll bei Ziegel bzw Vollholz leichter gehen, kommt drauf an welche Firma man fragt, hier spricht jeder für sein Produkt. Vollholz würde eine etwas geringere Bauzeit bedeuten, da schon im Werkt vorproduziert werden kann und nur nochaufgestellt werden muss. Ziegel soll vorteile haben wenn man im nachhinein Änderungen vornehmen muss/möchte, da man dies einfach aufstemmen kann, bei Vollholz soll das komplizierter sein.

Wie ihr seht, jedes Produkt hat pro und kontra, jeder Hersteller spricht natürlich von für sein Produkt und bauweise. Vielleicht hat jemand von euch noch weitere Informationen oder Erfahrungsberichte beim Bau eines Kleingarten Hauses, im positiven wie im negativen ;)
Ich bin für jegliches Feedback dankbar :)

Name:

  • Kleingarten
  1. Hmh, ...

    ... so ganz werde ich aus dem Aufsatz nicht schlau. Ziegel und Dämmung klar. Aber Vollholz und Dämmung? Wo soll denn die Dämmung hin? Wenn innen, dann auch Dampfsperre. Fakt ist, bei gleichem Dämmwert bekomme ich mit HRB einen schlankeren Wandaufbau (sprich mehr Platz!) hin, als mit Mauerwerk. Das ganze ist aber eine Glaubensfrage, ob man Holz oder Mauerwerk will...

  2. Hallo Rüdiger, erstmals vielen Dank für deine ...

    ... Hallo Rüdiger,

    erstmals vielen Dank für deine Antwort. Im Link unten habe ich ein Beispiel für so eine Wand hinzugefügt:

    Klimaregulierende Naturgipskartonplatte
    Elektro- und Sanitärinstallationskanäle vorbereitet und eingefräst
    Massives 5-fach kreuzlagenverleimtes
    Wandelement 150 mm stark
    Durchgehend wärmebrückenfreie, hochverdichtete 180 mm Steinwolleplatten als Wärmedämmung
    Feuchtigkeitsabdichtung horizontal unter der
    Außenwand im EGA
    Feuchtigkeitsisolierung vertikal am
    Kellerdeckenanschluss

    Mit Holz bekommen wir also einen größere Netto Fläche, ist schon mal ein wichtiger Grund. Gibt es aus deiner Sicht sonst noch vor- Nachteile für das eine oder andere?

  3. Vorweg....

    ... mich musste ja nicht fragen ob Holz oder Mauerwerk... :-)

    Die Vollholzer haben eine Philosophie, genau, wie wir unsere haben. Unterm Strich wird es immer darauf ankommen, wie es verarbeitet wird. Die Dämmung ist schon ordentlich, nächster Punkt, der dann beachtet werden muß ist Lüftung, dann, und das ist meine Meinung, ich mir nie (!!!) nen Anhydritestrich ins Haus holen würde.

    Die Ösels sind ja nicht blöd, die wissen auch, was sie machen.

  4. Danke für den Hinweis, was genau ...

    ... ist an einem Anhydritestrich nicht empfehlenswert? Sorry für die dumme Frage, aber das ist alles Neuland ;)

  5. ich mag ihn nicht...

    .... das muß leider so genügen. Die Hersteller lesen mit und da gibt es welche, die einen gnadenlos mit Unterlassungsklagen drangsalieren.

    Zementestrich. Hat Jahrzehnte funktioniert. Auch ohne Unmengen an Wasser...

  6. Mal positiv formuliert ist Zementestrich bei ...

    ... Wasserschäden nicht so empfindlich und beim Einbau wird weniger Wasser ins Haus gebracht was das Risiko von Feuchteschäden gerade im Holzbau reduziert (Privatmeinnung eines Laien, führt hoffentlich nicht zur Abmahnung....). Ist aber wie vieles beim Bau auch eine Glaubensfrage, richtig gemacht geht alles. Zum Fliesen muß ZEA auch nicht angeschliffen werden. Dafür ist das Einbringen handwerklich aufwändiger (glätten, Fugen , Mindesthöhe, Vermeidung von Rissen, Schüsseln). Ich bin mit meinem ZE im Holzramenbau auf FBHA sehr zufrieden, hätte aber auch Anhydrid nehmen können. Mich hat die Sinterschicht gestört ( muss vor dem Fliesen abgeschliffen werden) und das nasser Gipsestrich leichter schimmelt..

  7. Gugl geht auch...

    ... in Verbindung mit Bad/Badezimmer und so. Da findet man sehr viel...


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