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Hanglage, Keller vorne raus freiliegend, reicht schwarze Wanne wirklich??

Wir bauen gerade (Genehmigung läuft) und haben ein Bodengutachten machen lassen. Das Haus liegt in leichter Hanglage, der Keller ist vorne raus als Wohnraumkeller geplant, hinten verschwindet er im Erdreich. Das Gebäude liegt minimal (ca. 50cm - 1m) oberhalb der Rückstauebene. Laut Aussage unseres GUA ist daher auch keine Rückstauklappe notwendig.

Nun aber zum eigentlichen Thema, dem Keller. Das macht mir ziemlich Bauchweh. Wir bestanden eigentlich auf Weiße Wanne, aber unser Berater hat uns das mit Händen und Füßen ausgeredet und meinte, wir bräuchten das nicht, denn das Wasser kann über eine Drainage mit Anschluss ans Kanalsystem weggeführt werden. Des Weiteren würde ja unser Keller zur Hälfte freiliegen, sodass sich dort überhaupt kein Wasser stauen könnte. Drainage wird mit Spülschacht und Flies ausgeführt. Der Keller wird betoniert (Erdbebenzone 3) und mit Perimeterdämmung versehen.

Kelleraufbau laut Bauleistungsbeschreibung: Bitumendickbeschichtung mit Mindesttrockenstärke von 3mm auf Betonwände, bis über die Deckenkante geführt. Kelleraußendämmung aus Perimeterdämmplatten mit Stufenfalz (WLG035). Platten werden angeklebt und über dem Erdreich liegende Platten werden zusätzlich verdübelt.

Frage Nummer 1: Reicht das wirklich aus, weil der Keller vorne raus freiliegt? Im Netz lese ich immer wieder von Haltbarkeiten um die 30 Jahre, dann ist wohl eine Sanierung fällig

Frage Nummer 2: Der Berater sagte uns, Weiße Wanne wäre quatsch, weil er die seitlich liegenden Fenster und die Betonlichtschächte wohl das Problem wären... irgendwie weil das Wasser hinter die Fenster usw. laufen könne... ehrlich gesagt habe ich die genaue Begründung vergessen.

Im Bodengutachten heißt es zur Abdichtungsempfehlung:

Es ist mit dem (zumindest temporären) Zufluss von Schichtenwasser zu rechnen. Der angetroffene Untergrund ist als gering durchlässig einzustufen, sodass insbesondere im Zuge von Niederschlag mit aufstauendem Sickerwasser zu rechnen ist. Wir empfehlen nach Festlegung der endgültigen Gründungstiefe zu prüfen, ob ein Anschluss einer unter der Bodenplatte verlegten Drainage an das Entwässerungssystem möglich ist. Sofern dies möglich ist, und der Abfluss dauerhaft gewährleistet werden kann, ist eine Abdichtung nach DINA 18195 Teil 4 gegen aufsteigende Feuchtigkeit (Kapilarwasser / Haftwasser) ausreichend. In diesem Fall empfehlen wir, unterhalb der Drainageschicht ein filterstabiles Geotextil (min. GRK3) zu verlegen. Andernfalls ist eine Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser gemäß DIN 18195 Teil 6 "Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser" bis zur Geländeoberkante erforderlich

So und genau das macht mir jetzt Kopfzerbrechen. Dazu muss ich sagen, der Boden ist sehr lehmig, da staut sich auch so schon Wasser auf den Grundstücken nach Regen.

Weiße Wanne will mein GU nicht bauen, er empfiehlt stattdessen den sog. Thepro Keller von Wolf Seal. Einfach mal danach googlen. Ist eine Kombination aus Schwarzer Wanne (also wasserundurchlässig) und WU Beton, hinterlaufsicher, mit integrierter Dämmung.

Sollte ich nun das Geld (Mehrkosten ca. 8000€) ausgeben, oder kann ich getrost drauf verzichten und davon ausgehen, dass auch die vorgesehene Abdichtung >30 Jahre hält?! Und wie sieht das bei Unwetter und großen Regenmassen aus?

Im Voraus vielen Dank für die Meinungen!

P.S. ich frage hier deshalb, weil mir weder der Bodengutachter noch der GU eine klare Empfehlung geben. Der GU sagt, es passt, der Bodengutachter sagt, es hängt davon ab... naja... ich würde gerne sicher wissen, ob es passt oder nicht!!

Name:

  • Stefan
  1. keiner?

    Keiner Erfahrung?

  2. Dränagen ans städtische Kanalsystem anzuschließen ist regelmäßig verboten

    Zum Thema Dränagen und Abdichtung finden Sie hier ..... (siehe Link) .... bereits einiges.

    http://www.bau.net/forum/tiefbau/12041.php

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  3. Betonkeller und Wohnraum, auch schon 100 mal durchgekaut

  4. Was sagt denn nun der Berater?

    Nix?

    Der wird doch nun verstanden haben, dass eine Dränage -in Regelfall- nicht an den Kanal angeschlossen werden darf ud wenn doch, diese zusätzlich gegen Rückstau gesichert werden muss.

    Ein Rückmeldung wäre nicht schlecht!

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  5. Danke

    Hallo,

    danke für die Links, aber sie können sicher sein, dass wir uns da abgesichert haben.

    Wir haben bei uns den glücklichen Fall eines Trennsystems bis zum Grundstück. Heißt, Schmutzwasser und Regenwasser wird getrennt gesammelt. Insofern dürfen wir mit Genehmigung der Stadt das Drainagewasser in den Regenwasserkanal einleiten.

    Das wurde so auch eingereicht und die Baugenehmigung erteilt. Aus dem Entwässerungsplan ging klar hervor, was wir tun möchten. Im Vorfeld hatte ich dazu mit der zuständigen Person auf dem Amt Kontakt. Ich habe dies nun aber nochmals ausdrücklich schriftlich eingefordert, obwohl wie gesagt, Baugenehmigung erteilt wurde und damit die Sachlage eigentlich klar sein sollte.

    Rückstausicherung in Drainage habe ich noch nicht gehört. Wie soll diese funktionieren und gewartet werden? Unser Haus liegt oberhalb der Rückstauebene, sodass wir auch im Haus keine Rückstauklappe benötigen.

  6. Zum Keller noch ein Update

    Bzgl. Keller hatte ich Kontakt mit dem Bausachverständigen des VPB. Dieser teilt die Einschätzung des GUA: schwarze Wanne bei unseren Grundstücksverhältnissen völlig ausreichend. Er empfiehlt keine Weiße Wanne, da wir einen Wohnraumkeller möchten. Ich denke, er spricht das Thema Diffundierung an. Da wir aber ohnehin eine Katja Bahn in allen Räumen im Keller erhalten, denke ich, sollte das auch bei der Weißen Wanne einen Wohnraumkeller ermöglichen, oder? Mit dem GU haben wir uns nun darauf verständigt, dass er die Bodenplatte von 15cm auf 25cm WU Beton verdickt und doppelt armiert und die Bitumendickbeschichtung von 3mm auf min. 4mm erhöht, um auch dem Lastfall 6 aufsteigendes Sickerwasser gerecht zu werden.

    Die Weiße Wanne will er uns aber (mein Gefühl) ausreden. Ich frage mich nur, warum... immerhin ist es ein renommierter, lokal ansässiger GU mit exzellentem Ruf.

    Was denken Sie?

  7. Na dann ist doch alles Peletti

    Oberhalb der Rückstauebene braucht man das natürlich nicht. Dies bedeutet aber, dass auch die Dränage oberhalb der Rückstauebene verlegt sein muss, sofern man von einem "nicht brauchen" redet kann.

    Ob mans mal gehört hat oder in dem Fall insbesondere Sie es mal gehört haben, ändert nichts an dem Umstand eine Dränage im Regelfall gegen Rückstau zu sichern.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  8. Hä?

    Ihr Text:

    Bzgl. Keller hatte ich Kontakt mit dem Bausachverständigen des VPB. Dieser teilt die Einschätzung des GUA: schwarze Wanne bei unseren Grundstücksverhältnissen völlig ausreichend.

    Das wäre ja auch noch schöner. Das er die schwarze Wanne für völlig ausreichend hält, ist voll in Ordnung, dass würde ich auch tun, die schwarze Wanne für völlig ausreichend halten, weil das der Mercedes ist. Mehr geht nicht. Eine schwarze Wanne ist hochwertiger als eine weisse Wanne. Aus dem was Sie geschrieben haben, meine ich erkennen zu können, dass Ihnen dies nicht klar ist.

    Er empfiehlt keine Weiße Wanne, da wir einen Wohnraumkeller möchten.

    Klar, das würde ich auch nicht tun, sonst müssten Sie nämlich für eine kontrollierte Lüftungsanlage Sorge tragen, die die in wasserdamps eintretende Feuchtigkeit in den Griff bekomme und abführt und belüftete Fußbodenkonstruktionen rein bringen und und und und.

    Ich denke, er spricht das Thema Diffundierung an. Da wir aber ohnehin eine Katja Bahn in allen Räumen im Keller erhalten, denke ich, sollte das auch bei der Weißen Wanne einen Wohnraumkeller ermöglichen, oder?

    Die Katja Bahn und alles was sonst noch schwarz ist und irgendwo drauf gepackt werden kann, hat nichts mit einer schwarzen Wanne zu tun. Jetzt wollte ich den Berater schon loben, bemerke aber nun, dass man Ihnen die Unterschiede -schwarze Wanne. weisse Wanne- überhaupt nicht erläutert hat.

    Mit dem GUA haben wir uns nun darauf verständigt, dass er die Bodenplatte von 15cm auf 25cm WU Beton verdickt und doppelt armiert und die Bitumendickbeschichtung von 3mm auf min. 4mm erhöht, um auch dem Lastfall 6 aufsteigendes Sickerwasser gerecht zu werden. Die Weiße Wanne will er uns aber (mein Gefühl) ausreden. Ich frage mich nur, warum... immerhin ist es ein renommierter, lokal ansässiger GU mit exzellentem Ruf. Was denken Sie?

    Wenn Sie die doch haben wollen dann soll er die Ihnen bauen. Aussen KMB drauf innen Katja drauf, fertig.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  9. Schwarze Wanne besser? Ok

    Hallo Herr Reinartz,

    danke für die ausführliche Antwort.

    Kontrollierte Lüftungsanlage haben wir. Jedoch ist der Wohnraumkeller als Einliegerwohnung ausgebaut. Das heißt, eine Koppelung unserer Räume mit der der Einlieger wohl nicht sinnvoll. Meines Wissens nach bräuchten wir hier 2 Anlagen.

    Dass die schwarze Wanne hochwertiger ist, ist mir neu. Dachte, der Vorteil der weißen liegt vor allem im wasserundurchlässigen Beton. Klar, Wasserdampf kann eintreten, wenn keine Dampfsperre. Aber generell gesprochen dachte ich, dass die Tragkonstruktion länger hält, als die der schwarzen Wanne. Vielerorts liest und hört man von einer Lebensdauer von 30-40J bei der schwarzen, 60-80J bei der Weißen Wanne. Wie sind da Ihre Erfahrungen?

  10. Mercedes und Ferrari

    Die weisse Wanne ist der Mercedes, die schwarze der Ferrari.

    Bei einer schwarzen Wanne wird eine Abdichtung auf der dem Bauteil abgewandten Seite aufgebracht [(unter der Bodenplatte, auf der Sauberkeitsschicht und von außen auf die Kellerwände, die im Übrigen ebenso aus Beton bestehen) auf der dem Wasser zugewandten Seite]. WU-Beton + Abdichtung = Hose mit Gürtel und Hosenträgern.

    Bei einer weissen Wanne dichtet das Bauteil (Wand oder Bodenplatte) selbst ab, ohne weitere Maßnahmen, da wird dann also denn dann nichts mehr drauf geschmiert. Dies natürlich nur gegen Wasser in tropfenform. Hose mit Gürtel (die dann ggf. auch rutschen kann).

    Ferner ist es so, wie ich es bereits erwähnte, dass Sie auch die anfallende Feuchte unterhalb des Estrichs (oder bekommt die Bude im Keller keinen Estrich?) sodann Sie lediglich eine weissse Wanne bauen lassen. Kontrollierte Lüftung (und das auch unterhalb dem Estrich/belüftete Fußbodenkonstruktion) auch für den Fußboden um die dort unter und in dem Estrich anfallende diffusionsfeuchte kontrolliert abzuführen. Das kostet, aber richtig.

    Regelgerecht ist beim Lastfall 18195-Teil 6, Abschnitt 8 und so auch im Abschnitt 9 (also denn dann drückendes sowie als auch bei zeitweilig oder zeitweise aufstauendem Sickerwasser) die Abdichtung auf der dem Bauteil abgewandten Seite anzuordnen. Und dies bedeutet, wie oben bereits beschrieben ........, außen halt. Und das gilt bei der Bodenplatte sowie als auch bei den Wänden ..........., nix Katja!

    Es kommt also darauf an, was Sie möchten oder besser gesagt nun gerade mit den Beteiligten besprechen, was Sie haben wollen. Im Schadenfall haben Sie genau das bestellt, was Sie jetzt schriftlich dingfest machen und vereinbaren.

    Und bedenken Sie, dass bei einer weissen Wanne klar sein muss, .... untergeordnete Nutzung oder höherertig genutzt (das ist zu vereinbaren), also denn dann Kartoffelkeller (mit feuchten Stellen an und auf der Wand erlaubt) oder Keller in dem der Teuro vor der Auslieferung gelagert werden soll oder der van Gogh an der Wand hängen soll (feuchte Stellen nicht erlaubt).

    Insofern ist auch schon jetzt die Nachbesserung der weissen Wanne zu planen, so dass man dran kommt und verpressen kann, wenn die Brühe rein läuft. Entsprechende Fußbodenbeäge sind zu planen etc. etc. etc..

    Ich glaube, Sie sind noch nicht ausreichend informiert und aufgeklärt worden um entscheiden zu können, was denn dann eigentlich Sie wollen bzw. besser gesagt, was genau Sie tatsächlich haben wollen!

    http://www.saxotest....BauwerkeausBeton.pdf

    https://www.th-nuern...g_WU-Betonkeller.pdf

    Klar können Sie auch einen Zwitter (Katja mit Rauhfasertapete und weisser Farbe und was weiss ich nicht noch alles ...) bauen der vielleicht auch funktioniert und die ggf. auch schon vielfach -und das auch funktionierend gebaut worden sind- aber regelgerecht ist das nicht.

    Pfeiffen Sie den Sachverständigen und den sonstigen -wie auch immer- Berater ran und lassen Sie sich dies noch einmal erläutern.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

    PS. Verstehen Sie jetzt warum die Hose mit dem Gürtel und den Hosenträgern ganz in Ordnung ist?

  11. Danke...

    ... das war sehr aufschlussreich.

    Nur mit einer Sache bin ich jetzt noch am hadern.

    Standardmäßige Ausführung bei uns wäre Bitumendickbeschichtung 3mm und Bodenplatte aus Ortbeton 15cm mit (PE?)-Folie, dann Estrich und Dämmung.

    Wir haben uns nun 4mm Bitumendickbeschichtung anbieten lassen und eine 25er Bodenplatte aus WU-Beton, beidseitig armiert.

    Der GUA will dafür 4450€ - das halte ich für ziemlich hoch gegriffen. Er begründet das aber mit deutlich mehr Stahl den er benötige und eben auch dem WU Beton. Bodenplatte ist 11,5x9m

    Meine Fragen an Sie:

    a) aus Ihrer Sicht die Ausführung als WU Bodenplatte und dickere Beschichtung sinnvoll

    b) der Preis dafür angemessen?

    c) oder genügt hier der Standard, weil der "Sicherheitsgewinn" in Relation zu dem Invest von 4450€ nicht der Rede wert ist?

    Danke Ihnen vorab

  12. Es kommt wie immer drauf an!

    10 m³ Beton (mehr), liefern und einbauen x 200,00 /m³

    4,0 m² Schalung (mehr) x 30,00 /m²

    Blieben 2.100,00 für den Schwarzputz übrig, bei Hanglage, wo der halbe Keller raus guckt und gar keinen Schwarzputz erst erhält (40 m x 3 m hoch : 2 = 60, 70 m² nur) ??!!, a bisserl viel dann, für die 1 mm Mehrstärke.

    Der 3 mm Auftrag kooooost ja nur 40 /m² x 70 m² = 2.100,00 , und da wäre ja dann bereits schon die aufzubringende Kratzspachtelung und das brechen der Kanten gemäß KMB Richtlinie mit drinne.

    Für den Milimeter mehr, wäre ein Tausender oder Maximal 1.500,00 angebracht, klar, einschl. Gittex.

    Wie schaut es denn mit dem Schutz der Abdichtung aus? Hatten Sie vorher schon eine Schutzschicht mit drinne. Bei KMB benötigen Sie eine spezielle Noppenbahn mit "Gleitschicht", sowieso ..... und wenn die dann auch noch vor einer auf der Abdichtung aufgebrachten Dämmung aufgebracht werden soll ganz bestimmt zwei mal speziell.

    Wenn Sie die Noppenbahn und mithin den Schitz vorher nicht im Preis mit drinne hatten und die denn dann jetzt mit drinne wäre, weil Sie die ja jetzt brauchen/benötigen, wäre der Ihnen nun genannte Preis wiederum günstig!

    oder/und,

    Sollte in dem von Ihnen genannten Preis die Mehrwertsteuer mit drinne sein, dann würde es auch ohne Noppenbahn preislich passen.

    Insofern ist es so wie es immer ist ......, was vom Fragesteller nicht so gerne gehört wird ......, "es kommt immer alles drauf an" ....!

    Es gibt also auch hier nicht nur schwarz oder weiß.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  13. Wie ich gerade gelesen habe, ....

    Kelleraufbau laut Bauleistungsbeschreibung: Bitumendickbeschichtung mit Mindesttrockenstärke von 3mm auf Betonwände, bis über die Deckenkante geführt. Kelleraußendämmung aus Perimeterdämmplatten mit Stufenfalz (WLG035). Platten werden angeklebt und über dem Erdreich liegende Platten werden zusätzlich verdübelt.

    Dies bedeutet, Schwarzputz drinne, spezielle dreischichtige gleitfähige Noppenbahn oder sonst ein Schutz mit drinne, Die Dämmplatten sowie die darin erforderliche spezielle Befestigungsverankerung der speziellen Noppenbahn sind alles bereits als "rundumsorglospakt" mit drinne.

    Wir quatschen also nur noch über den Milimeter Mehrstärke vom Schwarzputz beim Lastfall aufstauendes Sickerwasser, wenn ich Sie somit Recht verstanden habe.

    Dann isss der Ihnen genannte Preis a bisserl viel.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  14. Mit Noppenbahn

    Hallo,

    danke für die Erläuterung,

    Noppenbahn war schon dabei und ist Bestandteil der STandardausführung. Ich denke, da ist einfach noch 20-30% Marge drauf. Bei anderen Mehrpreisangeboten des GUA war das nämlich der Fall.

    Aber nochmals zu meiner Frage, ob wir dadurch ein höheres Maß an Sicherheit gewinnen, durch diese Ausführung. Auch bezogen auf die nun als WU Beton ausgeführte Betonplatte in Stärke 25cm statt 15cm. Die 15er ist kein WU Beton. Also die Frage lohnt der Aufpreis für das Mehr an Sicherheit (wenn es denn mehr Sicherheit ist?!)

    Wie sehen Sie das?

  15. Klar hilft das!

    Alles was dazu dient, das Wasser abzuhalten hilft doch, iss doch wohl logisch.

    Bei 100 m² macht das 15 m³ x 10 Euro mehr = 150 Euro mehr für den WU Beton, den Sie bis jetzt nicht im Leistungsumfang enthalten haben.

    Was hat denn eigentlich der Statiker dazu gesagt? Vorher hatten Sie doch unter der 15 cm dicken Bodenplatte sicherlich rundherum Fundamente und in der Mitte drunter (unter der Bodenplatte) doch sicher auch, die der Bauunternehmer doch sicherlich nun zumindest für den Teil der Bodenplatte, der im Erdreich verschwindet weglassen wird wollen, oder?

    Der entsprechende Fundamentaushub entfällt sodann und der normalerweise einzubauende Fundamentbeton entfällt ja ebenso, wenn auch nicht ganz, sondern teilweise, den vorne, wo die -im Fachjargon so genannte- Bude frei liegt, da werden ja der Frosttiefe wegen dennoch welche gebraucht.

    Darüber haben wir ja bislang noch nicht gesprochen aber das haben Sie ja sicherlich in Ihren Berechnungen bedacht, oder etwa nicht?

    Sauberkeitsschicht -unter jedem Stahlbetonbauteil ist eine zu errichten- bedenken, und die Erhöhung des vorhaltemaßes bedenken. Mit Sauberkeitsschicht statt 25 cm = 27 cm dicke Bodenplatte, ohne Sauberkeitsschicht statt 25 cm = 30 cm dicke Bodenplatte. Aber dies dürfte ja im Pris enthalten sein, weil dies bei der 15 cm dicken Bodenplatte ebenso hätte gemacht werden müssen.

    Wenn der Statiker also denn dann eine 25 cm dicke Bodenplatte verlangt, dann muss eine 27er oder 30 cm dicke Bodenplatte eingebaut werden.

    Bei der 15 cm dicken Bodenplatte wäre es denn dann eine 17er oder eine 20 cm dicke Bodenplatte gewesen.

    Das Vorhaltemaß ist halt eben entsprechend zu erhöhen, in beiden Fällen.

    Beides vorstehendes ist natürlich bereits schon beim Aushub zu berücksichtigen, damit auch die genehmigten Gebäudehöhen stimmen und eingehalten werden.

    Meiner Auffassung nach bentötigen Sie Hilfe, bei den Dingen, die Sie da zu regeln haben. Das alles in einem Forum zu klären funktioniert nur bedingt und die Infos hier sind immer nur so gut, wie Ihre Eingangsinfos sind, auf die denn dann schlussendlich auch nur geantwortet wird, sodann niemand aus Gutdünken noch ein paar weitere zu bedenkende Punkte mit anführt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  16. Und, wie sieht es denn nun hier aus?

    Sind hier alle eingeschlafen, insbesondere der Fragesteller?

    Hat sich alles erledigt?

    Oder wie sieht es mit einer Rückmeldung aus?

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  17. Um es kurz zu machen...

    ...wir haben uns gegen die 25er WU Bodenplatte entschieden, weil der Aufpreis einfach zu hoch war. Finde ich nicht angemessen. Und ob wir dann wirklich mehr Sicherheit gehabt hätten? Jetzt wird die Bodenplatte ja als C25 Beton ausgeführt, was meines Wissens nach auch vor Feuchtigkeit schützt. Sollte genügen

  18. WU-Beton muß etwa 25 cm dick sein

    sonst kann er das eindringende Wasser nicht ausreichend abhalten. Somit erscheinen mir die 15 cm bei der Bodenpaltte zu gering. Natürlich berechnet der GUA nur den Mehrpreis und "vergißt" die Ersparnis wegen der nicht mehr erforderlichen Fundamentgräben bei der dickeren Platte. Das muß man vor Vertragsschluß regeln.

    Es ist nicht zutreffend, daß nur die schwarze Wanne den Wasserdampf draußen hält. Man kann auch den WU-Beton einer Weißen Wanne mit einer, mit einem Vlies beschichteten Folie, völlig dicht machen. Das Vlies verbindet sich mit dem eingefüllten Beton so daß die Folie nicht vom Wasser hinterlaufen werden kann.

    Probleme kann es bei der Hanglage geben, wenn Oberflächenwasser in den aufgefüllten Boden rund um das Haus eindringt. Das Eindringen ist völlig normal, weil der Boden nei so verdichtet ist, wie der gewachsene Boden.

  19. Eine weiße Wanne ist und bleibt eine weiße Wanne!

    Was man machen und sonst noch drauf schmieren oder gleich mit einbauen kann, ist schon klar, dass hatte ich aber bereits auch schon erwähnt.

    Bei einer regelgerechten weißen Wanne ist und bleibt das Bauteil Betonwand und das Bauteil Betonbodenplatte ohne sonstiges Draufgeschmiere oder Betoniereinlagen als abdichtendes Bauteil selbst, nur dicht gegen Wasser in Tropfenform.

    Und wir hatten ja von einer weißen Wanne gesprochen. Dabei ist und bleibt es genau so, wie ich es beschrieben hatte.

    Weiterhin ist es und bleibt es natürlich auch so, wie ich es bereits schon erwähnt hatte, dass man noch etwas drauf schmieren kann oder denn dann auch, wie Wicki es erwähnt hat, dichtende Einlagen verwenden kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz


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