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Keller

Fehlende Hohlkele kompensieren

Liebe Gruppe,

50 cm meiner 5m langen, freigelegten Kellerwand haben KEINE Hohlkele und stehen über die Bodenplatte vor (5-7cm). Wie kann ich diesen Faktor verbessern und dafür sorgen, daß keine Feutigkeit dort mehr vertikal aufsteigen kann?

Vielen Dank für die Hilfe und VG, Rock

  1. Machst du mal bitte ein Foto

    Meine erste Antwort wäre: "aufsteigende Feuchte" kommt von unten.

    Meine Antwort auf die Frage was du tun kannst: "Na abdichten!"

  2. Da brauchen wir mehr Infos

    1. Welches Baujahr hat das Objekt ca.?
    2. Ist eine Bodenplatte vorhanden?
    3. Ist die Bodenplatte aus WU-Beton?
    4. Gibt es im Mauerwerk Horizontalsperren?

  3. Lieber Uwe, hier die Fotos. Auf ...

    ... den Bildern sieht man die Hohlkehle und den Pfeiler, welcher in der Luft hängt.

    Baujahr 1969
    Ja Bodenplatte ist vorhanden kA ob WU oder nicht ja eine Horizontalsperre habe ich stets dort gesehen, wo dies möglich war.

    Anhang:

    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  4. dann bin ich mal gepannt wa die Spezis..

    so dazu sagen, da wid nicht viel dabei rauskommen wie : Bausachverständigen bestellen .....

  5. offensichtlich..

    der Pfeiler ist später aufgemauert worden um oberhalb eine Last auf zu nehmen. wird der überhaupt noch gebraucht ?

  6. Was ist denn mit der Stirnseite der Bodenplatte?

    Ist die abgedichtet, die Stirnseite der Bodenplatte?

    Es sieht mir eher so aus, als ob unter dem Ende der Schräge der Hohlkehle, die ja hier nur eine Schräge ist, noch die Bodenplatte dann erst kommt, deren Stirnseite gar nicht abgedichtet ist.

    Eine Hohlkehle oder wie hier die Schräge, sitzt ja normalerweise dann auf der Oberseite der Bodenplatte auf, was zur Folge hat, das weiter runter -also dann vertikal- noch die Stirnseite der Bodenplatte abgedichtet sein müsste, was hie nicht der Fall ist.

    Zeichne uns auf einem der hier eingestellten Fotos mal die Höhenlage der Bodenplatte ein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  7. Lieber Herr Reinartz, Ihre Beobachtung und ...

    ... Aussagen sind völlig richtig. Die vertikale Abdichtung ab UKA Hohlkehle / Bodenplatte fehlt völlig. Mir auch auch nicht klar, daß ich diese noch nachholen muss. Wie schätzen Sie den Hohlraum unter dem Pfeiler ein? Jemand in einem anderen Forum schrieb, ich solle mit Quellmörtel die stelle vergießen, ich halte dies für nicht wirklich möglich. LG und Danke, Rock

  8. das stimmt

    so nicht, wenn schon zitieren dann vollständig, und auch mal die gestellten Fragen beantworten, denn sonst kann man nichts dazu sagen....

  9. Tja, so ist das häufig

    Die Angaben reichen eigentlich für denjenigen, der`s schon einmal gemacht hat, oder zweimal.

    Bei Häusern älteren Baujahres wurde oftmals einfach ohne Randschalung betoniert. Einfach so den Beton auslaufen lassen, auslaufen in Form von, betonieren, wie es kommt und ohne Schalung.

    Insofern werden Sie nun Ihr Problem dabei haben eine ordentliche Abdichtung im Bereich des Überganges der aufgehenden Wand an der nicht vorhandenen Stirnseite der Bodenplatte anschließen zu können, weil es die nicht gibt.

    Insofern kann man das nur örtlich nachdem man die Situation in Augenschein genommen hat, entscheiden, wie man vorgeht. Das beträfe allerdings dann auch nur die vertikale Abdichtung, nicht die horizontale Abdichtung.

    Da wäre dann zu prüfen, ob eine horizontale Abdichtung im Mauerwerk vorhanden ist oder nicht. Wenn nicht, müssen Sie halt eine einbringen. Stück für Stück, das Mauerwerk heraus stemmen, Abdichtung rein und wieder aufmauern oder aber verpessen der Wand oder Bleche im Schneide- oder im Rammverfahren in die Wand einbringen.

    Und wenn Sie das dann horizontal und vertikal alles perfekt abgedichtet und hergerichtet haben, haben Sie immer noch das Problem, dass Wasser durch eine ggf. vorhandene Bodenplatte hindurch drücken kann und ins Kellerinnere gelangen kann, weil die ggf. vorhandene Bodenplatte können Sie -mit vernünftig finanziellen Aufwand- nicht abdichten.

    Eine Dränage würde helfen sofern Sie die entwässern können.

    Das ohnehin nicht auf festem Grund stehende Fundament hält ja scheinbar trotzdem ganz prächtig, insofern haben Sie kein Problem darunter -unter Berücksichtigung Vorkehrungen mit Notstützen zu treffen- ein wenig auszuschachten und ein ordentliches Fundament darunter zu betonieren, dies jedoch mit einem Luftspalt von 15 mm oder so. Dann mit Stahlkeilen das jetzt in der Luft hängende Fundament auf dem neu gegründeten Fundament unterkeilen und anschließen den Luftspalt mit Quellmörtel auffüllen, fertig. Logisch, abdichten dann noch. Auch logisch, dass wenn das Fundament nicht mehr gebraucht werden würde, es nur noch Abdichtungstechnisch eine Rolle spielen würde und die vorstehend genannte Korrektur oder auch Behebung des Schadens nicht notwendig wäre.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  10. in dem aneren

    Forum hatte ich diesen Vorschlag auch schon gemacht,wurde hier falsch zitiert, Fragen über die Funktion des Pfeilers nicht beantwortet, ob die Bodenplatte auch unter dem Peiler ist , nicht beantwortet. Wer derart nach einen "Königsweg" fragt ohne die Ratschläge von Fachleuten zu beachten ist schlichtweg als Überheblich zu sehen. Er möge sich einen "Fachmann" besorgen aber der kostet ja....... Mein Vorschlag war " Man kann es nicht genau erkennen, unter dem Vorsprung geht die Bodenplatte und
    Putz weiter ?
    welche Funktion hat denn der Pfeiler, der ist sicherlich nachträglich gemauert worden um oberhalb etwas auf zu legen ?
    ich würde unter dem Pfeiler 20-30 cm ausschachten und Beton darunter giessen bis ca 3 cm unter dem Pfeiler und dann den Spalt mit Quellmörtel verpressen die anderen Flächen sehen gut aus, evtl die Vorderkante der Bo-Platte noch freilegen und begradigen damit man so ca 10 cm auch die Stirnseite mit isolieren kann " mehr kann man nicht raten, erfragen...


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