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Holzschutz, Holzschäden, Holzsanierung

Weisser Pilz oder Schwamm an Treppe Holzart Lärche mit Bankirai Stufen

Hallo, Ihr Fachleute. Ich bin verzweifelt. Habe eine Terrasse mit Treppe. Treppenwange, Brüstung aus Lärche. Belag und Stufen aus Bangkirai. Baujahr 2005. Habe zwischen den unterschiedl. Hölzern einen weissen Pilz oder Schwamm, der mittlerweile das Holz der Läche mürbe und brüchig gemacht hat, dass man die Treppe nicht mehr betreten kann. Hatte schon einen Zimmermann und einen Dachdecker zur Begutachtung da, aber nur "Fragezeichen" im Gesicht. Den Schädling kennen sie nicht. Haben nur auf Baumängel hingewiesen, wie keine Lüftung zwischen Lärche und Bangkirai. Gewährleistung ist ja nun vorbei. Aber ich möchte mal wissen, was das für ein Schädling ist. Ist der vom Bangkirai (vielleicht eingeschleppt)? Wer kann mir sagen, was das für ein Schädling ist und Tips geben, wie ich das gesunde Holz noch behandeln kann. Er macht mir die ganze Terrasse kaputt. Bilder sind anbei. Vielen vielen Dank für die Hilfe S.

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.

Name:

  • Sabine H.
  1. Na das ist ja wohl klar!

    Konstruktiver Holzschutz ist hier gefragt, an dem fehlt es wohl sehr offensichtlich bei den an Ihrem Objekt ausgeführten Arbeiten.

    Soooo, können Sie da überhaupt nichts machen, außer Rückbau und die Versäumnisse nachholen.

    Einmal mehr, wird auch hier wieder sichtbar, dass man die fachliche Beratung und ggf. auch Planung durch einen Fachkundigen nicht wirklich einsparen kann.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  2. Antwort wgen Fachkraft

    Hallo Herr Reinarz, die Planung hat einen Architektur büro gemacht und der Holzkonstuktionsfirma musste mir und dem Bauamt ein Nachweis über die Holzschutzbehandlung vorlegen. Also alles gemacht. Das ist von einem Meister gefertigt worden .... Können Sie mir sagen, was das Weisse ist? Danke

    Name:

    • Sabine H.
  3. Nun gut, alles richtig gemacht und trotzdem Murks!

    Die Hirnhölzer der Auflager einer jeden Stufe liegen ziemlich frei. Und das ja sicherlich auf jeder Treppenwange (das sind die Dinger/Holme, die die Treppenstufen tragen). Da kann Wasser ungehindert eindringen, die Stufenbretter verhindern das eindringen von Wasser in dad Hirnholz des Treppenstufenauflagers ja nicht wirklich. Das hätte über einfache (zum Beispiel) Zinkabdeckungen der Auflager erreicht werden können, dass kein Wasser eindringen kann. Dann ist da die Belüftung in diesen Bereichen auch noch ge- und behindert, das trocknet icht mehr so richtig aus und ist dauerhaft einer erhöhten Feuchte ausgesetzt.

    Hier wurden die Regeln der DINA 68000 nicht beachtet. Die alte DIN 68800 forderte "Baulicher Holzschutz ist bei der Planung und Ausführung stets zu berücksichtigen ... "!

    http://schimmelentfernen.de/holzschwamm-entfernen/

    http://tu-dresden.de...2_ss12/BiB_SS_03.pdf

    http://www.holzfragen.de/seiten/schutz.html

    usw. usw. usw.

    Konstruktiver Holzschutz auch über Bleche.

    http://images.google...7nIKHVxRAdkQ9QEIJjAB

    Sie sollten einmal die Konstruktionszeichnungen des Architekten überprüfen lassen und den ggf. heran pfeifen und Ihn zum Thema befragen, Ihn über die Berufsehre kitzeln.

    http://www.holzfragen.de/bilder2/info_holz_aussenbereich.pdf

    Sie haben aber auch ein paar Jahre nicht aufgepasst oder sich zumindest keienrlei gedanken darüber gemacht, was da gerade passiert mit Ihrer Treppe. Man hätte das ja schone in wenig früher erkennen müssen.

    Eigentum belastet nun mal nicht nur, sondern verpflichtet auch (siehe Grundgesetz Artikel 14).

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  4. Ist es Holzschwamm?

    Danke für die ehrlichen Worte. Aber wenn man beim Treppenbau den Meisterbrief bezahlt, dann geht man davon aus, dass ich nicht nachkontrollieren muss. Oder die Frage an Sie, kennen Sie sich mit dem Steuergesetz aus, was mein Beruf ist...Aber mal im Ernst... sind Sie der Meinung, es ist Holzschwamm... Der ist nämlich beim Bauamt meldepflichtig.
    Über Ihre Links mache ich mich aber jetzt schlauer.... Sabine H.

  5. Na dann hoffe ich aber einmal,

    dass Sie von der Bauabzugssteuer Gebrauch gemacht haben oder sich -in Abhängigkeit der Höhe der beauftragten Bauleistung- eine Unbedenklichkeitsbescheinigung haben vorlegen lassen, smile, aber mal ehrlich, noch nicht einmal das Finanzamt kennt sich oftmals so wirklich damit aus, ansonsten würden wir den Bundefinanzgerichtshof ja -zum Beispiel in Sachen Hausverkauf und 3 Objektengrenze (auch ich musste einmal darum streiten und zu meinen Gunsten urteilen lassen, weil das Finanzamt mit seinen Steuergesetzen mal wieder anderer Auffassung der Auslegung der Gesetze war, als ich es war)- nicht brauchen, oder? Es ist also nicht verwerflich sich als Otto Normalo auf den Steuerberater zu verlassen, obgleich ja denn dann doch wohl immer und schlussendlich der Steuerpflichtige selbst zur Verantwortung heran gezogen wird ....., und so ist es denn dann halt eben bei Ihnen jetzt in Sachen Holzbauteile und konstruktivem Holzschutz natürlich auch einmal so.

    Warum soll es bei Ihnen auch anders mit dem Architekten laufen als bei mir und den von mir beauftragten Steuerberatern, smile.

    Scherz beiseite, um welchen Pilz, Schwamm, oder um welches Myzel es sich im einzelnen ganz genau handelt, kann man so nicht sagen aus der Ferne. Dazu wären ein paar Untersuchungen erforderlich.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz

  6. Untersuchungen

    Wer macht solche Untersuchungen ? Haben Sie da eine Stelle für mich, oder sollte ich das dem Bauamt zusenden?

  7. Wäre ich an Ihrer Stelle!

    Na blos nicht!

    Suchen Sie sich ein Labor aus dem Internet, welches derartige Analysen anbietet und warten Sie erst einmal das Ergebnis ab.

    So zumindest würde ich das machen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Markus Reinartz


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