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Baustoffe

Hat jemand eine Idee was für ein Bustoff es ist?

Es ist an der Außenwand angebracht unter Holzverkleidung. Dazwischen ist noch eine schwarze Bitumenpappe. Ist ein Bungalow aus dem Ende der 60er Jahre.

Vielen Dank im Voraus!

Anhang:

Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.

Name:

  • Sven
  1. HWL

    Holzwolle-Leichtbauplatte
    Gibt es schon seit über 100 Jahren als Dämmplatte, Putzträger und zeitweise auch als Mauerwerksblock.

  2. Asbest?

    Vielen Dank schon mal für die Antwort! Es ist sehr grau und ich konnte dieses Loch mit einem Schraubenzieher machen ohne Hammer also auch nicht so hart wie Beton. Muss ich mir da sorgen machen, dass es Asbest enthält oder damit verklebt wurde? Es staubt sehr stark, zerfällt in Einzelstücke und sieht sehr faserig aus. Im netz könnte ich nachlesen das HWLA Platten sehr hart sein sollten... Hier noch zwei Bilder wie es ohne Verkleidung aussieht.

    Lieben Dank!

    Anhang:

    Der Beitragsersteller hat versichert, dass der Anhang selbst erstellt wurde und keine Rechte verletzt.
  3. HWL eindeutig

    ...hat man mit Normalmörtel (MG II) vermauert - sehr oft bei Bungalowbauten der 60er Jahre.

    Die Fasern sind Holz-Hobelspäne. Habe selbst bereits als Kind mit Vadder HWLA-Platten demontiert, umgebaut und verarbeitet und später als Jungendlicher (Lehrling) HWL verputzt. Die waren je nach Plattendicke teils mit der Hand übers Knie zu brechen. Je nach Rohdichte der Elemente also recht weich - nix "hart wie Beton".

    HWL wurde in den 60ern oft als Vor-Kopf-Dämmung von Stahlbetondecken verwendet und als überputzbare Dämmung von Beton-Stürzen. Da muss es luftig und weich sein, sonst dämmt es ja nicht!!!

  4. Klingt nach viel Erfahrung :-)

    Also kann ich stark davon ausgehen, dass dort kein Asbest beigemischt wurde? Für mich als Leien sieht der Staub der beim Aufbrechen entsteht sehr feinfaserig aus deshalb kam ich auf Asbest...

    Lieben Dank noch mal!

  5. asbesthaltiges HWL

    ist mir nicht bekannt. Wenn Sie dennoch Sorgen haben, tüten Sie eine Materialprobe ein und schicken Sie das ins Labor. Kosten: ca. 40 EUR.


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