Bauen mit Eigenleistungen

Werkzeuge

Sehr geehrte Spezialisten,
ich darf mich kurz vorstellen: Mein Name ist Prof.Dr. Skiskibowski und ich bin an der Universität Runzen/Wiasow bei Wroclaw (Breslau) als Leiter der Forschungsgruppe Humanimmunologie tätig. Mit Bau habe ich mich auch in der Vergangenheit nicht beschäftigt und wollte jetzt ein Wohnung an unseres alte Haus anbauen. Ich habe Leute bestellt und jeder hat etwas anderes vorgetragen. Vertrauen konnte ich nicht aufbauen und so will ich den Anbau jetzt allein bewältigen. Dazu habe ich mir Literatur gekauft und auch im Kollegenkreis umgehört. Ich muss erst die Fundamente machen.
Jetzt geht es um den Beton. Da habe ich einige Werkzeuge und Maschinen gekauft und über den Wasser-/Zementwert gelesen und dass der exakt stimmen muß. Nun kann ich aber mit der Wasserwaage nichts anfangen. Ich weiß nicht, wie man damit umgeht. Kann ich nicht einfach ein Litermaß nehmen ( Wasser wiegt ja ungefähr ein Kilo hier auf mittlerer Meereshöhe, geringe Differenz wird nicht so arg sein) oder das Wasser auf einer normalen Waage wiegen? Ich bitte um sachkundige Antwort. Dank schon mal im voraus. Es werden sicher noch einige Fragen auftreten.
Gruß
Czesiek

Name:

  • Czesiek Skiskibowski
  1. JDB der 1. April war schon...

    ...:-))) *rotfl*

    Name:

    • MoRüBe
  2. An Ihrer Stelle

    würde ich, des Ost-west Gefälles wegen, Ukrainer oder Weissrussen mit den Arbeiten beauftragen. Polen gibt es ja kaum noch bei Euch, die sind ja alle bei uns. Außerdem werden die Löhne immer billiger, je östlicher die AN.
    Lassen Sie die mal machen, alles wird gut. (AWG Hormone)

  3. Danke,

    meine Herren, für die erschöpfenden Mitteilungen. Wenn ich denke, der letzte Herr ist Bausachverständiger, wundert es mich nicht, wenn die deutsche Bauwirtschaft darnieder liegt - wenn alle dort Beschäftigten geistig so flexibel sind. Danke nochmals.
    Prof.Dr. Skiskibowski

  4. Wegen des West-Ost-Gefälles

    die Wasserwaage immer nach Norden ausrichten (Polarstern), sonst wiegt sie nicht genau!
    Ein Liter Wasser wiegt übrigens auch auf dem Mond bei entsprechender Temperatur ein kg ;-)

  5. wenn ich jetzt

    noch eine Telefonnummer, mit polnischer Vorwahl bekomme, wo ich den besagten Herr Prof. erreichen kann, dann glaube ich auch an den Osterhasen.
    Wenn er dann tatsächlich auch noch abnimmt - dann fresse ich den Weihnachtsmann.
    War aber ein guter Versuch ;-)

  6. @Herr Skiskibowski

    ich habe eine guten freund in Katowice/polen,
    er ist ein guter mauerer,stundenlohn 200ml und wen sie Ihm 250ml die stunde vergüten wird er auch die fliesen legen.
    Er hat sogar eigene wasserwaage 0,7 liter,die liebele muß nur justiert werden.
    MFG.

  7. 200 ml, 0,7 l?!

    Ja, aber wohl nicht Wasser, sondern "Wässerchen", oder?

  8. Sehr geehrter Pan,

    sicherlich könnte ich Ihnen meine Tel.Nr. nennen - aber was wollen Sie damit anfangen? Sie werden nie sofort persönlich mit mir sprechen können. Und da ich denke, Sie sprechen nicht so schlecht polnisch wie ich deutsch, müssten Sie erst mal ihr polnisch polieren. Dass müsste doch klappen - den der Chef der Baustelle in Deutschland wird doch Polier genannt - oder? Aber eine Antwort auf meine erste Frage, mit der ich auch etwas anfangen könnte, habe ich immer noch nicht. Hoffe immer noch auf eine vernunftige Antwort und nicht auf die Kommentare von Kanaillen. Excuse meine Impertinenz, aber ich würde nie wagen, meine Studiosi so zu diffamieren.
    Grüsse
    Czesiek Skiskibowski

  9. Dzine dobry!

    Tu mnie boli.
    Do widzenia!

  10. Hallo Lukas,

    mir tut es auch weh!!!
    Prof.Dr. Skiskibowski

  11. Bitte!!!

    Bitte nicht aufhören - war'n toller Spaß!
    hoffnungsvoll..

    Name:

    • Herr Ste-030-Bar
  12. Herrn Ackermann Matthias

    En(d)schuldigen Sie, aber woher wissen Sie diese Neuigkeiten? Hat Sie schon mal jemand zum Mond geschossen? Oder hat Ihnen dass der Genosse Kosmonaut Oberst Juri Alexejewitsch Gagarin verraten?
    Grüße aus Wiasow
    Prof.Dr.Skiskibowski

  13. na

    ist wieder langweilig?

  14. Wasserwaage

    Sehr geehrte Herren,
    nach dem Studium der von mir beschafften Literatur ist mir klar geworden, warum ich so ergiebige Antworten erhalten habe. Die Herren haben wahrscheinlich Luftporenbildner oral zu sich genommen. Dies hatte zur Folge, dass das Gehirn etwas aufgeblasen wurde, also bei größerem Volumen ist der Inhalt prozentual geschrumpft. Erklärt alles und ich verzeihe vieles.
    Gruß Prof.Dr. Skiskibowski Uni Runzen/Wiasow

  15. Was aber nur funzen würde

    wenn das Gehirn vorher aus Zement gewesen wäre.
    Aber es soll ja Betonköppe geben...

  16. Herr Cardan

    drehen Sie sich noch ein bischen. Gas- oder Porenbetonsteine müssen nicht unbedingt Zement enthalten. Kalk als Bindemittel reicht doch auch. Dazu ein wenig Aluminiumpulver. Oder irre ich, Herr Polier? Sie können mir doch sicher Auskunft geben mit ihrer jahrelangen Erfahrung als Bauarbeiter, als Robotnik auf dem Bau.
    Gruß aus Wiasow Prof. Dr. Skiskibowski

  17. Gähhn

    Frau Professor
    Ich kann Ihrem Beispiel nicht folgen.
    Was hat "LP", mit aus Aluminiumpulver entstehendem Wasserstoffgas zu kriegen?
    IdR besteht LPA überwiegend aus Seifen natürlichen Harzen (Wurzelharze), Carboxylverbindungen (bzw. der Salze) und / Proteinsäuren und seit einigen Jahren zunehmend auch synthetische Wirkstoffe (z.B. Alkylpolyglykolether, Alkylsulfate oder -sulfonate)
    Der Einsatz von Aluminiumpulver wäre mir gänzlich Neu und hätte auch wesentliche Nachteile.

  18. Herr Cardan

    Bitte, bitte
    Auch: Porenebton. Diese häufig nach dem bekanntesten Hersteller "Ytong" genannten Steine werden während dem Abbinden durch das Einwirken von Schäumungsmitteln (Aluminiumpulver) mit feinen Gasblasen durchsetzt. Das Material wird dabei leichter, und die wärmedämmenden Eigenschaften verbessern sich, während die Festigkeit abnimmt. Trotz der zusätzlichen Hohlräume haben Porenbetonsteine ein schlechtes Feuchtigkeits-Aufnahmevermögen und sind somit für Wohnräume schlechter geeignet als Ziegelsteine. Allerdings können diese Eigenschaften durch einen geeigneten Putz verbessert werden.
    Gasbetonsteine werden aus Quarz- oder Natursand, sowie Kalk oder Zement und Wasser hergestellt. Der Zuschlag (Sand) wird in einem bestimmten Verhältnis mit dem Bindemittel (Kalk oder Zement) und Wasser gemischt. Diesem Mörtelbrei werden gasbildende Treibmittel zugegeben; in der Regel Aluminiumpulver. Aber auch Wasserstoffperoxid oder Kalziumkarbid. Danach wird das Gemisch in große Formen gegossen, wo das Aluminium mit dem Kalk reagiert. Der dabei enstehende Wasserstoff erzeugt Poren von ca. 2-3 mm Durchmesser. Die vorgehärtete Masse wird zu Plansteinen, Platten o. ä. geschnitten und in so genannten Autoklaven gehärtet.
    In Wikipedia können Sie auch noch nachschauen. Scheinbar sind alle anderen geistig nicht so flexibel wie Sie, Herr Cardan. Drehen Sie sich!!!

  19. Nette einkopierte Abhandlung.

    Nur weiß ich jetzt immer noch nicht, was LPA (Luftporenbildner in Beton - und hierum ging es mir - daher der Zementhinweis auf Betonköpfe) mit Aluminiumpulver zu tun hat. Das LP in anderen Zusammenhänge "auch" noch verwendet wird ist klar.
    Wahrscheinlich auch in so manche deren Küchen...
    auch ja-
    Natürlich drehe ich mich.
    Der Ball dreht sich ja auch.
    Nur für so manchen nicht mehr ;-)

  20. Sehr geehrter Herr, Sie schrieben

    Was aber nur funzen würde 26.06.06
    wenn das Gehirn vorher aus Zement gewesen wäre.
    Ich wollte Ihnen damit nur zeigen, dass das Hirn nicht unbedingt aus Zement sein muß. Luftporenbildner werden eben auch woanders verwendet. Und das Hirn muß dafür eben nicht zwingend aus Zement sein. So werden in der Lebensmittelindustrie Tenside für eine Erhöhung des Volumens verwendet. Aber es sollte ja auch nur eine Metapher sein. Und Sie flechten darauf herum, was Sie meinen, nicht, was ich ausdrücken wollte. Würde mir mal vermehrt Gedanken über Betonköpfe machen.
    Gruß Skiskibowski

  21. Winkelschleifer

    Sehr geehrte Herren,
    ich habe jetzt auf dem Basar in Wroclaw einen Winkelschleifer erstanden. Allerdings ohne Garantie und Gebrauchsanweisung.
    Der Innenausbau macht dieses Werkzeug erforderlich. Ablängen von Ständerprofilen, Fliesen oder Naturstein Ecken ausschleifen etc..
    Mein Problem: Das Gerät schleift zwar Winkel, aber willkürlich und nicht immer exakt 90', wie ich nach der Bezeichnung zu urteilen eigentlich annahm. Mache ich etwas falsch oder bin ich nicht genug geübt im Umgang mit diesem Gerät?
    Für einige Tipps wäre ich dankbar.
    Nehmen Sie aber bitte Rücksicht und schreiben Sie so, dass ich es verstehe. Ich bin geistig nicht so flexibel.
    Gruß Prof.Dr. Skiskibowski

  22. Prof.Dr. Skiskibowski

    für einen wie Sie schreiben "geistig nicht so flexiblen" Laien ist ein Winkelschleifer völlig ungeeignet.
    Zumal er für die von Ihnen geplanten Arbeiten gar nicht geeignet ist. Wie der Werkzeugname schon sagt, kann man damit nur Winkel schleifen, zum Ablängen div. Materialien ist er eher ungeeignet.
    Das passende Werkzeug: Ein Winkelmesser!
    Hätten Sie nicht auf dem Basar, sondern im Fachhandel gekauft, hätte man Sie gleich entpsrechend beraten.

  23. Hallo Herr Prof. Skiskibowski,

    das Gerät heißt so, weil die Schleifscheibe über ein Winkelgetriebe angetrieben wird.
    Möglicherweise wurden Sie auf dem Basar in Wroclaw "angeschwindelt"?
    Vielleicht hilft Ihnen dabei ein Winkeladvokat ;-)
    Aber für die "geistig nicht so flexiblen"*
    ist das eigentlich genau das richtige Werkzeug!
    Damit kriegen die (*) alles sehr schnell klein
    ohne Rücksicht auf Verluste und mit viel Funkenflug und Staub ;-(
    was die (*) ja meistens auch nicht so stört.
    Genauso wenig wie der oft weglaufende, schräge Schnitt.
    Die "Deutsche Gründlichkeit" hat für solche Geräte bereits Ständer zum Einspannen entwickelt.
    Aber Vorsicht, dass Ihnen nicht beides nebst Werkstück um die Ohren fliegt.
    Der vwl. Verlust (und der fürs Forum) wäre zu groß ;-)
    Grüße

  24. Tisch

    Sehr geehrte Herren,
    ich treffe mich demnächst mit einem Bauschaffenden, mit dem ich einige Fragen zu meinem Anbau erörtern möchte, in Wetter an der Ruhr. Der Treffpunkt ist deshalb gewählt, da ich dorthin auch familiäre und freundschaftliche Bindungen habe. Nun sagte mir besagter Herr, ich solle zum Tage unseres Treffens irgendwo einen Tisch bestellen. Meine Frage an Sie: "Wo bekomme ich preisgünstig einen Tisch her? Transport in meinem Fahrzeug ist schlecht möglich. Kann man einen Tisch in der Region wohl auch ausleihen? Und wofür wird er bei unserem Treffen benötigt? Gehört der Tisch zu einem Ritual, das ich nicht kenne?" Ich bin dankbar für jede Hilfe, denn ich kenne mich mit ihren Sitten und Gebräuchen nicht so aus und möchte nicht völlig unvorbereitet sein und womöglich als Dollpatsch dastehen.
    Dank im Voraus.
    Gruß Prof.Dr. Skiskibowski


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